Schlagwort-Archive: Winter

Schitour Ende Mai

Ich weiß! Keiner will Schnee sehen um diese Jahreszeit. Doch besser ein Schitouren Bericht, als gar kein Bericht oder?

Aber ich fasse mich kurz.
Es ist der 23. Mai – Pfingsten – und nach wochenlangem Arbeitsstress und Bike-Abstinenz hab ich zumindest am So und Mo Zeit was zu tun. Doch wie so oft ist die BikeHiker Gemeinde in weit verstreuten Gefilden unterwegs (Felix irgendwo in Westitalien, Stone mit Sister am Gardasee, Matze beim Arbeiten, Tom und Reini mit Familie unterwegs, usw.) und keiner (außer Tom) liefert Berichte über getane Aktivitäten ab 🙂
Ich entschließe mich am Sonntag mit Martin eine allerletzte Hochtour in dieser Saison zu gehen. Das Zuckerhütl wollte ich schon lange mal besteigen und mit Liftunterstützung ist das ja eigentlich eine gemütliche, kurze Schitour. Ist dann auch tatsächlich so. Bei guten Frühjahresbedingungen ist der Berg bis auf den kurzen Gipfelaufbau (nur mit Steigeisen empfehlenswert) eine recht leichte Schitour. Die Höhe macht uns an diesem Tag auch keine Probleme, nur das Wetter hält wieder mal nicht das (no na – dieser Mai 2010 ist einfach besch****) was die Wetterfrösche (tschuldige Felix) prophezeit hatten. Zu Beginn sieht es noch so aus, als ob sich der Nebel auflösen würde, doch mit jedem Schritt zieht es mehr und mehr zu und als wir am Gipfel stehen, beträgt die Sicht gerade mal 20 Meter (für einen leichten Sonnenbrand auf der Nase reicht es trotzdem – trotz Sonnenchreme). Gipfel Pano gibts also keines.
Kleiner Trost: Als wir wieder bei Schidepot herunten sind, verzieht sich der Nebel kurz und so eröffnet sich uns doch noch ein Blick über den Gletscher und den Gipfelaufbau. Es folgt eine schöne Firnabfahrt, ein zweites mal auffellen mit kurzen Aufstieg zum Schigebiet und anschließender Pistenabfahrt bis zur Mittelstation. Zuhause gibt’s dann noch eine Grillerei bei 25 Grad und Sonnenschein. Am nächsten Tag (da ist dann wieder Biken angesagt) folgt dann ein wirklich strahlend blauer Tag. Einer der wenigen in diesem Mai. Doch das ist eine andere Geschichte…

let it snow, let it snow,…

Gleich nach der letzten Biketour am 16. November hab ich auf meinem Bike die Spikereifen montiert, da absehbar war, dass die Saison auf aperen Steigen beendet ist. Doch bis heute hab ich es erst ein einziges Mal geschafft, auf einer Rodelbahn zu biken (letzten Sonntag, mehr dazu in einem späteren Bericht). Statt dessen wurde jeder freie Tag (bzw. Abend) für Schitouren oder Powder Tage am Nordpark genützt. Zu Jahresbeginn leistete ich mir auch endlich mal fette Freeski. Meine „Pommes“ (wie Felix die dünnen normalo Tourenski nennt) hab ich an den Nagel gehängt. Ok, so fett sind sie nun auch wieder nicht, sind ja keine K2 Pontoon, sondern „nur“ K2 Apache, aber trotzdem. Endlich kann ich nun auch kraftlos obenauf surfen. Jetzt muss ich nur noch besser schifahren lernen 🙂 Die wochenlang anhaltende, günstige Lawinensituation im Jänner, erlaubte uns in Rinnen und Hänge einzufahren, die oft den ganzen Winter nicht befahren werden können. Im Feber dann endlich Nordstau. 150cm Neuschnee innerhalb weniger Tage! Da gab’s dann mal 3 Wochen keine Schitouren, sondern nur noch Powdertage am Nordpark…[Chris]

Wir starteten eigentlich erst relativ spät (mitte Dezember) in die Skitourensaison. Dafür gleich mit einer Tour für die Massen und stellten fest, dass man sich auch auf „solchen Touren“ sauber verkoffern kann, als wir uns nach der Abfahrt einen Ort zu weit südlich als gewünscht wiederfanden. Es folgten Touren im Oberland und in den Seitentälen der Wipptals. Unser Prinzip ‚den Nachbargipfel des Gipfels auf den alle latschen‘ anzuvisieren, hat uns fast immer mit einem einsamen Gipfelkreuz belohnt. Teilweise hatten wir mit extremem Föhn zu kämpfen, dafür war der Schnee eigentlich durchgehend der Hammer und irgendein Blödsinn ist uns sonst jedesmal noch eingefallen. Zum Beispiel über einen Doppel-T Träger, der über einem Bach liegt, per 15m flacher Anfahrt zu springen. Prinzipell wird jeder Baumstumpf gesprungen und auf jeden Felsen gekrazelt und runtergesprungen. Hauptsache Spass…[Matze]

Mehr als 3 Schitouren, hab ich bisher nicht gemacht, aber die drei dafür am Tag ;-). Die erste Tour wurde bei Föhnsturm im Obernberg gemacht. Wo sonst geht man eine Schitour bei Föhn. Matze hob auch fast ab mit seinem Snowboard. Der Schnee war aber dann doch nicht schlecht und das Peeling fürs Gesicht, war auch schon lange nötig bei Matze, Chris und mir.
Die nächste Tour fand im Karwendel am Pleisen statt. Ronny hatte seinen 40er auf der Pleisenhütte gefeiert. Wir feierten bis ca. 02:30 nur Ronny hatte leider an diesem Tag ein gesundheitliches Problem und ging früher schlafen. Die Tour war der Hammer, eben typisch Karwendel. Zum Glück konnte Ronny mit auf die Pleisenspitze, nur ganz fit war er nicht, sonst wäre er sicher 1 Stunde vor mir am Gipfel gewesen.
Und dann war da noch die Rötenspitze. Das war eine Premiere. Nein nicht die Tour, sondern Matze‘s erste Ausfahrt mit seinem neuen Transvan. Jetzt haben wir so viele große „Schüsseln“ bei den BikeHikern, daß wir, wenn alle mit ihren Autos da sind, zu wenig Biker sind, um den Platz auszufüllen ;-). Hätt ich mir auch nie gedacht. Die Tour so zu fahren wie wir es sind, ist jedenfalls zu empfehlen. Denn getreu unserem Motto: „Hauptsache nicht normal“, suchten wir uns eine eigene Abfahrt und wurden belohnt. Jetzt bin ich nur gespannt, was wir heuer noch für Touren machen…[Tom]

Meine Meinung zu den bisherigen Skitouren?! Also, mh, als Motto fällt mir spontan ein: „Wie mache ich aus der Sattelberg 08/15-Abfahrt eine ziemliche Aktion?“, oder „Wieso ist es trotzdem eine ziemliche Gaudi, obwohl man nach 600hm wegen Lawinengefahr umdreht?“, oder „Warum zum GEIER rennen eingentlich alle immer auf die selben Berge, obwohl man nebendran seine komplette Ruhe und den ganzen Hang für sich hat?!“.
Ok, manchmal sind die „Nebendran-Berge“ halt 100hm niedriger…. Na ja, wen’s stört… Und wenn ich anstatt Motto’s Erkenntnisse schreiben soll, dann würden die lauten: „Beim Skitouren kommts auf die Chaoten an mit denen man unterwegs ist!“, oder „Mit fotografieren kann man die 100 hm locker wieder reinholen :-)“, oder „50 m neben der ‚Piste‘ gibts auch an einem Tag mit 1000 Leuten auf dem Gipfel noch unberührte Hänge“. Und zum Schluss bleibt mir noch eines zu sagen: „fahrt am Sattelberg nicht zu weit östlich… könnte in die Hose gehen…“ 😉 [Felix]

Film: Winterbiken

Der erste Film meiner Nikon D90 fand endlich den Weg auf unsere Homepage…

Lawinenwarnstufe 4 und schönes Wetter. Was tun? Eine Schitour im flachen Gelände, oder ein Ersatzprogramm? Felix schlägt vor: „Machen wir doch mal einen Film mit Deiner D90?“ Schon lange hatte ich das vor gehabt, doch noch nie konnte ich mich dazu aufraffen. Also: Räder rein in Matze’s Bus und ab auf die nächste Rodelbahn. Hat sich echt rentiert. Ein geiler Tag mit sehr viel Gelächter. Nach der Abfahrt, gab’s dann noch eine Fotosession im Tiefschnee. Felix hat ein paar echt coole Pics geschossen. Nachdem ich nun endlich die Schneidearbeiten am Computer abgeschlossen habe (muss ja erst mal gelernt werden, Danke Matze!!) hier das Ergebnis meines ersten D90 Filmes.

Das Video gibt’s in kleiner (ca. 20MB), mittlerer (ca. 50MB) und großer Auflöung (HDTV 720p mit ca. 180 MB) zum downloaden und auf YouTube. An dieser Stelle sei wieder mal der VLC Player Player empfohlen. Viel Spaß!

Zipflbob Night Cross Götzens

Am vergangenen Samstag fand in Götzens der Zipflbob Night Cross des Vereins Zasworld.at statt…
Felix und ich durften uns beim Zipflbob Night Cross, der am 17. Jänner in Götzens stattfand, ordentlich austoben. Aber weder mit dem Zipflbob, noch mit einem Bike, sondern mit all unserem Fotoequipment als „offizielle“ Fotografen des Veranstalters, dem Verein Zasworld. Und so rückten wir an mit unseren Kameras, Stativen, Objektiven, Blitzen, Funkauslösern, Farbfolien, Filtern, usw. usw.
Technikwixerei vom feinsten sozusagen 😉 und für uns eine spitzen Gelegenheit geile Shots von den Protagonisten zu pixeln. Als Rahmenprogramm gab es dann noch eine kleine „Freestyle Jump Show“ mit einigen wagemutigen Bikern und Zipflboblern. Dafür wurde eigens ein Kicker gebaut, der seinem Namen alle Ehre machte. Seht Euch nur zum Beispiel das Fotos eines Zipflbob Fahrers an, der im schwarzen Nachthimmel verschwindet. Er sprang übrigens kein zweites mal über den Kicker. Zum Glück hat er sich meines Wissens aber auch nicht ärger verletzt dabei. Ein paar blaue Flecken gab der Aufschlag auf der harten Schipiste aber sicher ab…

Alles in allem ein lässiger und durchaus ausbaufähiger Event. Nur schade dass entlang der Strecke und im Zielbereich so wenig Leute zum anfeuern standen. Der Stimmung und dem Einsatz jedes einzelen Fahrers, beziehungsweise jeder einzelnen Fahrerin tat dies aber nichts zur Sache.

Näheres zum Event und den Ergebnissen findet ihr unter www.Zasworld.at und nun viel Spaß mit den Bildern…

Drei mal Drei

Drei Schitouren, in Drei Wochen, auf Drei verschiedene Dreitausender.

Schon klar, wir haben Ende April. Niemand will um die Zeit noch Bilder von Schitouren und Schnee auf einer Bike Seite sehen! Doch was anderes haben wir leider nicht zu bieten zur Zeit. Auch wir wären lieber schon mit den Bikes auf den Gipfeln, als mit den Schiern. Zur Erinnerung: um die Zeit fuhren wir im letzten Jahr schon auf 2500 Meter hohen Bergen herum (siehe z.B.: Ingrid und Fiona). Doch dort liegt heuer mindestens noch 2 Meter Schnee. Biken in der Höhe spielt sich einfach nicht zur Zeit. Was also tun an den Wochenenden, wo den ganzen Tag Zeit bleibt? Auf irgendeine niedere Alm zu radeln und schlammige Trails zu rocken mag ich am Wochenende nicht. Das hebe ich mir für unter der Woche abends auf. Klettern war ich auch schon mehr als genug in den letzten Wochen, also bleiben nur mehr Schitouren! Damit stoße ich allerdings auf taube Ohren in der Runde der Bike-Hiker. Tom hat leider keine Zeit (der wär‘ sonst sofort dabei), Matze ist noch immer mit der neuen Wohnung beschäftigt, Felix mag so gar keinen Schnee mehr sehen (no, na wenn das neue Bike im Zimmer steht) und Maschtl paukt für Prüfungen und kuriert nach wie vor seine Handverletzungen aus. Doch immerhin bietet mir Maschtl an, mich seinen Eltern anzuschließen. So muss ich nicht alleine irgendeine Standardtour gehen, sondern komme in den Genuss von drei sehr schönen Hochtouren, in netter Gesellschaft. Bestes Trainingsprogramm also für die langen Bike-Hiker Sommertouren und ein Hochgenuss sondergleichen! So stelle ich mir ein ausgefülltes Wochenendprogramm im April vor! Um 5:00 Uhr früh aufstehen und Touren mit 1400-1800 Höhenmetern. Yes!
Nun noch ein paar Impressionen, damit es zumindest mal wieder irgendwas neues gibt auf unserer Seite 🙂

zig Schitouren 0 Biketouren

Seit dem Jahreswechsel sah mich mein Bike nur für den täglichen Weg zur Arbeit und wieder heim. Dafür gab’s umso mehr Schitouren.

2 mal wöchentlich eine Schitour ist für mich als Vollzeit Arbeiter und nicht Single schon fast das Maximum des machbaren. Doch im Jänner hat’s geklappt. Einmal wöchtlich eine Nachtschitour und dann, am Wochenende, eine am Tag. Meistens mit Matze – auch Vollzeit Arbeiter und auch seit einiger Zeit nicht Single. Trotzdem hab ich es bei den bisher 9 Schitouren im Jahr 2008 nur zweimal geschafft den Fotoapparat mitzunehmen. Einmal mit Tom – no na – und das zweite Mal am vergangenen Sonntag mit Felix, Maschtl und Matze.

Wer Tom und mich kennt, weiß wie das bei uns zwei abläuft. Für alle übrigen hier kurz die Erklärung: 2 Stunden Aufstieg, 2 Stunden Fotos am Gipfel und 7 Minuten Abfahrt. Das ganze natürlich nachts (die einzige Zeit wo unser 3-facher Familienvater Zeit findet) und bei Minus 10 Grad. Doch diesmal raunzt selbst nach zwei Stunden keiner, denn nur wir zwei sind unterwegs und wir beide fanatische Fotografen. Trotzdem ist’s mir wurscht, dass Tom’s Akku nach zwei Stunden leer ist und er keine weiteren Fotos mehr knipsen kann. Sonst hätten wir, glaub‘ ich, übernachtet da oben. Tom lief – wie eines seiner 3 Kinder zu Weihnachten vorm Christbaum – aufgeregt hin und her und schrie nur noch: woahh! is des geil! Wahnsinn! des gibt’s jo net, usw. Grund: Während unserer ohnehin schon lässigen Night-Fotosession ging auch noch der Vollmond hinter den Bergen auf. Die Stimmung war echt gewaltig…

Vergangenen Sonntag, eine ähnliche Situation und doch ganz anders: Auf den Bergen Föhnsturm mit Spitzen um die 150 km/h (zumindest am Kopfel). Folglich Lawinenwarnstufe 3 wegen der starken Windverfrachtungen. Trotzdem freut sich jeder von uns auf die Tour, denn seit unserer Uni Weihnachtsfeier haben wir uns – das heißt Felix und Maschtl – nicht mehr gesehen. „Schaun mer mal, wie weit wir kommen“ lautet die Devise. Heißt übersetzt: gemütlich bergauf, soweit es eben gemütlich bleibt und dann bergab noch gemütlicher, mit vielen Fotos. Geworden sind’s dann 1100 Hm, viele Fotos, viele dumme Sprüche – die dem Felix ganz offensichtlich schon seeehr gefehlt haben – und eigentlich eine gar nicht so ungemütliche Tour in Anbetracht des Windes, der genau bei uns gar nicht so schlimm war. Taleinwärts sah das schon anders aus (siehe Fotos).

Zu hoffen bleibt, dass sich noch einige weitere Schitouren bis zum Frühjahr ausgehen, bevor mich dann mein Bike wieder öfter zu sehen bekommt. Schön langsam freu ich mich jedenfalls auch schon wieder auf die Bikesaison…

Happy End

Ruhe ist eingekehrt in den letzten Wochen und ich finde, das tut uns auch mal richtig gut. Trotzdem unternahmen wir in der letzten Zeit ein paar echt lässige Schitouren und die eine oder andere Rodelbahnsession mit den Bikes. Etwas fleißiger waren da schon Felix, Tom und Hanna, die im Dezember mehrmals in Südtirol unterwegs waren. Dort ist’s immer noch Schneefrei bis 1800m rauf. Für „spätherbstliche“ Biketouren also beste Voraussetzungen. Mehr davon auf der „Piefke“ und Chillypix Seite von Felix.

Ein ereignisreiches Jahr 2007 ist zu Ende. Damit verbunden Viele Höhenmeter, viele tolle Gipfel und eine Saison, die wirklich vom 1.1. bis zum 31.12. dauerte. Ich erinnere nur an den vergangenen Winter. In jedem Monat von November bis März konnten wir von den Steigen auf der Nordkette abfahren. Die Bikesaison 2006 ging also nahtlos in die Saison 2007 über. Heuer hatten wir Ende November so einen nahtlosen Übergang von der Bike- zur Schitourensaison. Und gleich bei der ersten Schitour gab’s Powder vom ersten bis zum letzten Höhenmeter! Sowas begeistert mich immer wieder aufs neue. Das Wetter war da aber leider nicht so toll, weshalb es von dieser Schitour keine Fotos gibt.

Viele Projekte konnten umgesetzt werden, mindestens ebensoviele neue für das Jahr 2008 wurden bereits geplant. Die Zeit war wieder mal viel zu knapp um alles zu schaffen, was wir ursprünglich vor hatten. Nun befürchte ich, dass die Zeit heuer noch knapper werden wird. Ein Grund: Nach der gelungenen Filmpremiere im Herbst, haben wir nun 2 ganz verrückte, junge Filmemacher im Team, die es schon gar nicht mehr erwarten können, die neuen Ideen und Projekte umzusetzen. Maschtl hat sich sogar schon Semiprofessionelles Material in Form einer 3CCD Videokamera zugelegt. Wir sind also auf dem besten Weg, die Qualität unserer Berichte noch weiter steigern zu können 😉

Was wird uns heuer erwarten: Viel wollen und können wir noch nicht sagen, denn vieles davon ist noch in Schwebe. Doch schon soviel jetzt: Es wird wieder ein paar 3000er Gipfel  geben. Vielleicht schaffen wir es heuer auch endlich mal nach Frankreich, nach „Portes du Soleil“. In Planung sind auch noch andere Trips in Ferne Gefilde. Fix ist aber noch gar nichts… Vorgenommen haben wir uns auch, öfter als 2007 Bikeparksessions abzuhalten. Erstens lernt man dabei Sachen, die in den Bergen so nicht oder kaum geübt werden können, es macht zweitens auch irre Spaß und drittens schafft es super Action auf Fotos und im Film. Freeriden ist das eine, Downhillaction und Obstacles das andere. Der Spaßfaktor ist bei beidem garantiert!

Und was war in den letzten Wochen so los? Viele krankheitsbedingte Ausfälle (auch vor uns machte die Grippewelle leider nicht halt) und wie schon erwähnt, einige Schitouren- und Rodelbahnsessions. Den Abschluss des Jahres 2007 bildete dann am 30.12. noch eine letzte Rodelbahnpartie mit den Bikes. Wir fanden dafür sogar noch eine Bahn, die nicht vereist war. Im Gegenteil: Weicher Schnee und vor allem eben Schnee und nicht Eis besorgten uns Spaß vom ersten bis zum letzten Meter. Da störte es auch kaum, dass die Alm zu hatte. Und unserem Matze taugte es ganz besonders. Ihn hatte die Grippewelle nämlich am schlimmsten getroffen und nach fast 6 wöchiger Sportabstinenz, gab’s für ihn also doch noch ein Happy End im Jahr 2007.

Déjà-vu ?

frz. „schon gesehen“; auch Erinnerungstäuschung oder kurz Déjà-vu

Wir fahren oft „Touren“, die wir schon zum „hundertsten Mal“ gefahren sind. Trotzdem entstehen dabei immer wieder Fotos, die wir einfach für gelungen halten. Oder die Tour ist „zu kurz“ für einen Bericht, doch einige Fotos sind echt gut geworden. Hier werden diese Fotos dann veröffentlicht. Der Name Déjà-vu entstand also einerseits dadurch, dass wir an Euch die Frage stellen wollen „schon gesehen?“ und andererseits, da wir auf genau diesen Touren oft Déjà-vu Erlebnisse haben 😉
……………………………………………………………………

13. Juli 2007: (Stone)
Fast eine Woche nach unserer „Böse Sternzeichen Tour“ waren Matze und ich wieder an diesem Berg unterwegs. Diesmal wollten wir auch den unteren Teil fahren, den wir letztes Mal wegen Gewitter abbrechen mussten. Wieder super oberer Teil und das beste Cola auf der Hütte und dann guter, harter Trail im harten Gneis. Am Ende gab es noch die nötige Abkühlung in einem geilen Bergsee, also wieder ein perfekter Tag. Danke Martin fürs zurückführen zum Bus.

……………………………………………………………………

19. Juni 2007: (DwoC)
Beinahe zwei Wochen war ich schon auf keinem Berg mehr (die Bikepark Sessions zählen nicht)! Entzugserscheinungen plagen mich, ich halte es nicht länger aus. Da niemend Zeit hat, strample ich allein nach der Arbeit noch die 1600Hm auf den Hausberg rauf. Es ist der drittlängste Tag des Jahres und der seit Wochen sommerlichste Abend. Oben angekommen, knipse ich noch ein paar Sonnenuntergangsfotos, bevor es mit Lupine die 1600Hm Singletrail wieder bergab geht. Jetzt geht’s mir wieder besser.

……………………………………………………………………

17. Mai 2007: (DwoC)
Wir weichen dem regnerischen Wetter in Nordtirol aus und pendeln nach Bozen. Matze, Maschtl und ich (Chris) genießen den Tag mit „lifteln“ und einer ausgiebigen Filmsession (Matze sitzt schon am Schneidepult). Für tolle Fotos gab es keine wirklich interessanten Stellen, außer diese zwei Sprünge. Kompliment an Maschtl: Mit neuem Helm und neuer Schutzweste die perfekt sitzt, wirkt er gleich viel fotogener! Verkrampfte Gesichter sind nun bei uns dreien passé 🙂 Matze legte die eleganteste Brezn hin, die ich je sah und ich weiß nun endlich, warum ich bei den Drops immer vom Pedal falle…

……………………………………………………………………

14. März 2007: (DwoC)
Wieder einmal sind wir nachts unterwegs. Für alle vier von uns (Chris1 und Chris2, Dave, Matze) ist diese Runde neu. Beim Fotografieren versuchten wir kreativ zu sein, was die Beteiligung eines jeden verlangte (Blitzhalter, Modell, Fokusierbeleuchter und natürlich Fotograf). Matze: „Endlich hat jeder von uns was zu tun beim fotografieren und es ist nimma mehr so fad“. War ein wirklich feiner Abend mit „much fun“!

……………………………………………………………………

25. Feber 2007: (DwoC)
Kurz bevor die Schlechtwetter Front mit Regen und Schnee Tirol erreichte, gings für fünf von uns (Chris Auer, Markus, Maschtl, Matze und ich) gestern Nachmittag noch rasch auf einen technisch kniffeligen Trail, der uns viel Spaß und Gelegenheit zum Üben bot. Das Licht war zwar nicht gerade Foto tauglich, trotzdem hier ein paar Schnappschüsse. Hat echt Spaß gemacht!

……………………………………………………………………

07. Feber 2007: (Tom)
Kurze Tour – kurzer Bericht. Schön war’s, warm war’s, spaßig war’s. Die Trails um Innsbruck herum gehn gut. Das können wir (Matze, Christian (chris88) und Tom) nur bestätigen.

……………………………………………………………………

31. Jänner 2007: (DwoC)
Es ist beinahe Vollmond, verhältnismäßig warm und fast kein Smog im Inntal. Wir vier (chris88, David, Tom und ich) finden also eine perfekte Sicht, sowie traum Bedingungen für Auf- und Abfahrt vor. Bergauf kann trotz Schneepiste fast alles gefahren werden. „Fun pur“ gibt’s dann auf dem schneeigen und zum Teil etwas eisigen Steig bergab. Was für ein verrückter Winter!

……………………………………………………………………

05. Jänner 2007: (DwoC)
Christoph von den Vertis und Maschtl sind leider krank geworden. Doch Tom, Matze und ich, schmeißen uns wieder auf die Rodelpiste. Nach einer kleinen Stärkung auf der Hütte, cruisen wir ins Tal. In der Mitte, die übliche Fotosession (was hat Matze da bloß immer für eine Geduld!). Just in dieser Zeit, bricht der Mond durch die Wolken. War wieder ein Abend vom feinsten…

……………………………………………………………………

27. Dezember 2006: (DwoC)
Weihnachten ist vorüber, die Pfunde müssen umgehend wieder runter 🙂 Also nichts wie raus auf die Piste. Trotz Schneemangels erleben wir eine super Rodelbahn und dank Auto-Shuttle geht’s dann noch über Trails bis ins Tal – fast 1300Hm! Diesmal fährt neben Matze, Tom und mir auch Reini mit. Eine sternenklare Nacht, die trotz Mond viel dünkler ist, als es auf den Fotos scheinen mag…

……………………………………………………………………

16. Dezember 2006: (DwoC)
Wir nützen das Traumwetter und unternehmen unser erstes Winterbiken am Tag! Außerdem ist Elmar mit von der Partie. Es ist seine Premiere 😉

……………………………………………………………………

14. Dezember 2006: (DwoC)
Winterbiken – das erste Mal im Winter 06/07 und das erste Mal mit den Cheetah Bikes. Sternenklare Nacht, haufenweise Sternschnuppen und kein Mensch weit und breit…

……………………………………………………………………

02. Dezember 2006: (DwoC)
Spätherbst, Samstag, Traumtag, trocken und schneefrei bis auf 1800m Seehöhe! Also nichts wie rauf auf die Berge und in vollem Umfang genießen!

von einer Skitour und verschneiten Steigen

Das wird eine kurze Zusammenfassung unserer momentanen Aktivitäten aufm Bike am Steig, mit den Brettern im Schnee und den möglichen Kombinationen daraus.

Zerst aber something completely different: Der Winter … weil ja jeder raunzt, von wegen z’wenig Schnee und so. Die Woche war’ma Steig fahren und Skitour. Perfekter geht’s ja net oda?  Am Steig war zwar gleich viel Schnee wie auf da Pistn und nächste Saison darfs wieder mehr runterhaun. Weiss echt net was die haben auf da Streif 🙂

Zur Skitour. Man traf sich am späteren frühen Morgen, weil so viel Schnee is ja net :p und fuhr Richtung Brenner. Nach entrichteter Autobahnerhaltungssteuer kommt man, am Parkplatz – umringt von entsetzt dreinschauenden Semi-Pro TourengeherInnen – drauf, dass man am Vorabend die neongrün angstrichenen Skischuh zwar neben das Paardl Ski g’stellt – aber nur Letztere morgens ins Auto buxiert hat.

Folgendes Foto soll den Zustand unserer Gefühlswelt in dem Moment veranschaulichen:

Beim zweiten Durchritt der Mautstelle ist schon eine Alternative fixiert. „Gmiatlich aufi, sonne’len und a paar nette Fotos machen“ war die Devise von Anfang an. Die Fotos san aber der Hammer worden 😀

Wir schreiten in die jüngere Vergangenheit zurück. Zwei mal Steig fahren war angsagt. Beim zweiten Mal, Mitte letzter Woche mit chris88 samt Kollege Markus und Felix, sind allerdings kaum Fotos entstanden. Schneebedeckter Steig ist allerdings der Hammer mit dem treuen Gazaloddi an den Hufen, jawohl! (Jetzt hab ich aufn Balkon gehen müssen, nachschaun wie ma Gazzaloddi schreibt 🙂 )

Beim ersten Steigritt sind wir bei der Auffahrt von einem Schneesturm heimgesucht worden. Bei der Abfahrt der Überlebenden sind folgende Bilder enstanden:

Puh, die Schreiberei hat jetzt fast ein ganzen Nick Cave Album gedauert. Hoff es hat gefallen und auf mehr hammer Touren mit wahnsinns Fotos.