Martin

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Martin Steiner
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Maschtl, oft auch als Stone bezeichnet, kommt eigentlich aus dem Unterland. Bereits Ende der 80er Anfang der 90er unternahm er schon seine ersten „Freeride“ Touren (diesen Ausdruck gab es damals freilich noch nicht) im Rofan, Alpbach, Brandenberg usw. Das ganze mit dem Bike vom Vater, einem MBK. Zu Beginn der 90er übersiedelte Maschtl dann nach Innsbruck und bei einer Jugendführerausbildung des AV lernte er Thomas kennen. Inzwischen hat ihm sein Vater das MBK geschenkt und von da an war Stone dann auch öfter mit Tom im Raum Innsbruck und am Gardasee unterwegs (die beiden wohnten übrigens auch zwei Jahre zusammen in einer WG). Die ganzen Jahre fuhr dann Maschtl mit dem alten MBK durch die Gegend. Nur einmal lieh er sich von seinem Dad das neue Bike aus, um mit Tom und ein paar anderen Leuten nach Arco zu fahren. Drei Tage lang machten die Jungs Trails unsicher, unter anderem auch den 601er. Mit Slicks und Gepäcksträger am Bike fuhr er dort sogar vielen Fullyfahrern um die Ohren.
Erst 1999, als er nach Wien ging um zu studieren, gab es ein neues Bike ab. Ein Focus mit Scheibenbremsen und 12 cm Federweg (damals ein Wahnsinn!). Nun konnten auch die ersten Wintertouren gefahren werden. Die letzten Jahre wurde es dann (zumindest was das Biken betrifft) ruhiger um den Maschtl. Da war er nämlich mehr mit Klettern beschäftigt und mit dem Bike nur mehr ein oder zwei Mal im Jahr unterwegs. Wieder entfacht wurde seine Bike Leidenschaft dann im Herbst 2005, nach einer Tour mit Tom auf den Großen Solstein. Auch seine erste Nordparktrail Befahrung mit dem Hardtail gab es noch in diesem Herbst („Danke Benni für die Karte“). Die logische Konsequenz war die Anschaffung eines vollgefederten Freeriders. Im Jahr 2006 hat sich auch Stone deshalb ein Cheetah MFR03 zugelegt und ist 4 Sommer lang sehr viel und begeistert damit gefahren. Doch nun wurde das Cheetah zum reinen Downhiller umgebaut und ein leichtes Enduro angeschafft. Das neue Trek Remedy ist um einiges leichter, da kann Martin nun umso mehr an Filmequipment mitschleppen 🙂 Vom frühen Aufstehen bei langen Touren ist er zwar nie sonderlich begeistert, aber spätestens wenn wir über die Waldgrenze kommen, kann ihn nichts mehr bremsen. Auch in diversen Bikeparks wurde Stone schon gesichtet und er war der stolze Besitzer des legentären Ford Transit Busses. Doch auch sein jetziger Citroen Jumper Bus bietet inzwischen jeden Luxus, den sich ein BikeHiker wünscht. Stone: „Das Bier schmeckt nirgends so gut wie nach einer „geilen“, langen Abfahrt vor dem Bus, während wir schon über die nächste „geile“ Tour grübeln…“.