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Wetterbericht: Im Laufe des Tages Wetterverschlechterung mit leichtem Schneefall

So oder ähnlich lautet die Wettervorhersage für unsere Tour an diesem Tag. Naja, Schönwettertourengeher waren wir noch nie, also holt mich Matze um 06:45 bei mir zuhause ab. Kurze Zeit später treffen wir auf Stone und schon geht es weiter zum Ausgangspunkt unserer Tour. Beim Aussteigen, leichte Minusgrade und Schneefall, aber egal, immerhin sind wir die ersten….


Wir machen uns auf den Weg durch einen tiefverschneiten Wald, sind gut gelaunt und unterhalten uns über das übliche Thema. Nein nicht das Thema, natürlich über Willhaben und Gore Tex Kleidung :-). Egal was, wir steigen höher und erreichen nach ca.1 Stunde die Arztalalm um dort den Bach zu queren. Jetzt sehen wir die ersten Verfolger, lassen uns dadurch aber nicht stressen und erhöhen unser Tempo. Immerhin sehen wir schon unseren Gipfel, kann also nicht mehr weit sein. Außer man muss, wie in unserem Fall, die letzten 400Hm spuren, dann kann’s sich schon noch etwas hinziehen. Unsere „Verfolger“ fellen kurz unter dem Gipfel ab, um nicht in die Nebelsuppe zu gelangen, auf die wir natürlich geradewegs zusteuern.

So sind wir also allein am Gipfel und es werden noch ein paar Fotos gemacht, um kurz darauf unsere Spuren durch den Pulver ins Tal zu ziehen. Doch halt, in welche Richtung müssen wir? Stone hat die Idee, immer den Spuren nach, wenn wir diese sehen würden. Also tasten wir uns langsam vorwärts, was bedeutet: 2 warten bis einer uns die Richtung und den Weg vorgibt. Und so hanteln wir uns die ersten 200Hm bergab, dann ein Hang mit der perfekten Neigung und es gibt kein Halten mehr.

Pulver fast über beide Ohrwascheln geht es bergab, um am Ende des Hangs außer Atem mit einem Grinsen zusammen zu warten. Jetzt sind wir endlich unter dem Nebel, die Sicht wird besser, eigentlich sogar gut. Und so ziehen wir unsere Spuren durch Tiefschneehänge hinunter, um kurz darauf einen lichten Zirbenwald das fürchten zu lehren.

Als wir nach insgesamt 4,5 Stunden Tour wieder bei unserem Fortbewegungsmittel ankommen ist klar, solche Verhältnisse hätten wir nie erwartet und wieder hat es sich bewiesen, schlechtes Wetter ist keine Ausrede für absolut traumhafte Bedingungen, nur der Spaßfaktor wird mit den richtigen Freunden massiv erhöht.

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