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A perfektes Tagerl!

Also, ich gebe zu, ich habe keine Ahnung warum diese Tour so lange in meinem Archiv gelegen ist ohne auf die Homepage zu gelangen. Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass ich zuerst keine Lust hatte zu schreiben und dann darauf vergessen habe. Aber diese Tour ist eigentlich keine Tour zum Vergessen!!! Deshalb: Nachtrag aus dem Jahr 2016.
Alles begann damit, dass Ferdl, Reini und ich wieder mal Zeit hatten zusammen etwas zu unternehmen. Und das kommt, bei Gott, leider viel zu selten vor. Wenn wir aber dann unterwegs sind, ist es die größte Gaudi die man sich vorstellen kann. Denn ganzen Tag wird nur gelacht und geblödelt und das schon, wie in diesem Fall, ab 06:00 Uhr früh bis wir wieder zu Hause sind.
Diese Tour war ja wieder einmal eine richtige Biking-Hiking.at Tour. Soll heißen, zuerst das Bike raufschleppen auf 2370 Meter Seehöhe und dann ohne Bike weiter auf knapp 3300 Meter. Jedenfalls macht man so eine Tour mit Zeitreserven und viel Jause (Eh wie immer:-)!). Als wir also starten ist es noch ziemlich dunkel, nur der Himmel zeigt die übliche Verfärbungen, die man halt so früh morgens sieht.


Und so schieben/tragen wir unsere Bikes langsam der aufgehend Sonne entgegen. Kurz nach erreichen besagter Sonne gibt es das erste Verschnaufpauserl, das wir dringend notwendig haben. Vor allem wegen der Fotos die gemacht werden müssen.
Aber zulange wollen wir nicht hier herumliegen, lieber auf der Hütte einen Frühstückskaffee genießen. Kurz bevor wir zu Hütte kommen, deponieren wir unsere Bikes oberhalb des Steiges. Als wir bei unserer Kaffeelabestelle angekommen, trauen wir unseren Augen kaum – da stehen 7 E-Bikes im „Hof“. Das ist sicher ein Nachteil der E- Bikes, früher hat man äußerst selten andere Biker im hochalpinen Gelände angetroffen. Was soll’s, wenn diese Biker, so wie wir, auf Fauna, Flora und Wanderer Rücksicht nehmen, will ich ihnen den Spaß genauso gönnen wie uns.

Jedenfalls genießen wir den vorher angesprochen Kaffee auf der Terrasse um kurz darauf weiter Richtung Gipfel zu marschieren. jetzt kommen mit Stahlseil versicherte Stellen und Felspartien, aber natürlich ist das kein Grund für uns weniger zu ratschen und wie immer hört man mich meine „Befehle“ bellen: „Halt no amol z’ruck, daher schaugn – guat passt scho, kennts weiter gian!“
Mit viel Gelächter erreichen wir den Gipfel und können es eigentlich immer noch nicht glauben, Traumwetter, Fernsicht wie nur was, relativ wenig Wanderer und den Gipfel, zumindest für einige Zeit, nur für uns alleine.

Nach der Jause geht es wieder an den Abstieg, aber nicht ohne ständig ein „Ma ist des geil!“ auszurufen und natürlich die wahnsinnig schöne Landschaft rund um uns herum zu bestaunen. Irgendwie kennt man ja alles, aber trotzdem ist es für uns immer wieder unglaublich, in was für einer schönen Welt wir leben dürfen.

Herunter geht jetzt schneller als rauf und so gelangen wir bald zu unseren Rädern und bei mir stellt sich schon wieder dieses Kribbeln ein, diese Vorfreude auf einem Trail nach unten zu fahren. Und ich glaube es geht nicht nur mir so!

Ca. 1 Stunde später erreichen wir dann doch ziemlich müde Ferdinands Toyota, räumen alles ein und machen die letzten Späße an diesem Tag. Dieser Tag, der mir wieder einmal unvergesslich sein wird und den ich mit meinen Freunden verbringen durfte.

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