© 2007 Biking-Hiking.at Einstiegstour?

Einstiegstour?

Diesen Gipfel habe ich auf einer unserer früheren Touren gesehen und ich muss unbedingt da rauf. Mit von der Partie sind heute Chris und Chris. Am Parkplatz erzählt mir dann Chris 2 das ist heute seine erste Tour nach fast fünfmonatiger Pause und ich denk mir ‚mutig’, denn immerhin geht es 1200 Höhenmeter hinauf. Wäre nicht so wild, nur müssen die Bikes über die gesamte Strecke getragen werden (ich hör’ Richy schon im meinem Kopf sagen – ‚Vertrider style!’).

Es geht zuerst gemütlich durch den Wald, bis wir nach 400 Hm auf die ersten wirklich steilen Felspassagen stoßen. Einige davon kommen mir so gar nicht fahrbar vor und dieses Gefühl hört bis zum Gipfelgrad auch nicht mehr auf. Chris 2 muss nach fast 1000 Hm seiner fünfmonatigen Pause Zoll zahlen (trotzdem Respekt), Chris und ich schlendern mit unseren Bikes aber noch bis zum Gipfel. Geht doch und ein paar Höhenmeter mehr, wären auch noch egal, aber das liegt wohl an der Freude, endlich auf dem Gipfel zu stehen. Die Aussicht ist ein Traum und auch diesmal treffen wir wieder nette Wanderer, die mit uns am Gipfel quatschen (schönen Gruß nach Scharnitz, die Fotos kommen bestimmt).

Der flowige Gipfelgrad bringt mich zum schwärmen und zum Glück sind diesmal die ersten 50 Hm wirklich leichter zu fahren als sonst meistens. Doch schon kommen wir zum ersten, wirklich steilen Abschnitt. Ich glaube den fahren wir nicht, denn diese 50 Hm sind sehr steil im Fels, mit viel Schotter und ein Absturz würde erst nach 300m enden. Nach diesem Stück gesellt sich auch der zweite Chris wieder zu uns und es wird immer „geiler“ (sorry), den Trail meine ich. Nach gemütlichen Teilen wird es dann noch steiler, es gelingt uns fahrtechnisch auch viel, doch irgendwann ist Schluss und wir müssen die Räder über steilen Fels hinunter tragen. Plötzlich fliegt das Rad von Chris 2 durch den Wald, obwohl er zu der Zeit gar nicht fährt. Wir wundern uns, da der Trail gerade wieder schneller wird. Erst nachdem wir dann später beim zweiten Bier neben dem Auto hocken, den Gipfel hinter uns noch in der Abendsonne, kann auch er wieder lachen. So haben wir heute wieder mal unsere Grenzen des fahrbaren gefunden. „Ich komme wieder“ denk ich mir, denn hier in der Gegend gibt es noch einige schöne Ziele…

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