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Bikepark #2

Nach einem Tag arbeits- bzw. wetterbedingter Pause zwischen unserer Bikeparkpremiere in Leogang ging ’s für Martin und mich nochmal für 2 Tage auf die Piste. Also am Donnerstag Tagwache um 0600 und mit dem Ford-Transit gen Osten. Müden Blickes zogen wir an Leogang vorbei, um 20min später Saalbach/Hinterglemm zu entern.
Nachdem ich zwei Tage vorher die Landung des Konadrops in Leogang als Hobelbank für mein Knie, Schulter und Rücken missbraucht hatte, ging ich diesmal auf „Nr. Sicher“ und besorgte mir im „Bike ´n Soul Shop“-Shop in Saalbach, von einem noch nicht ganz aus dem Lala-Land zurückgekehrten Berliner, einen Bodyarmor. Hier gabs auch die Tageskarte im Austausch gegen eine Kraxn unter den Haftungsausschluss.

Da die Gondelbahn momentan neu gebaut wird, gings mit dem ersten Shuttle, gemeinsam mit zwei Deutschen bergauf. Die „Blue-Line“ (die leichte Strecke in Saalbach) war für zwei Tage gesperrt also blieb uns „nur“ der Downhill.

Während mich der Downhill in Leogang eher an den Worldcup erinnert, ist die Strecke in Saalbach erdig-sandig mit einigen Steinen und Wurzelstellen sind selten. Das ganze ist gespickt mit Northshores, u.a. mit einer Wendeltreppe, teilweise recht schmal und ausgesetzt, am Ende mit Drops und dem obligatorischen Chickenway. Wallrides nicht zu vergessen.

Mittagessen gabs an der Endstation des Shuttles unter leicht betrunkenen Osteuropäern und einem „Quetschn“-spielendem Wirt.

Am Nachmittag viel noch eines der Shuttles mit einem Kupplungsschaden aus, und zeitweise war die Anfahrt von LKWs blockiert. Für ein Ersatzshuttle wurde zwar prompt gsorgt – Saalbach ist allerdings wirklich erst wieder mit einem Lift zu empfehlen.

Wir fuhren bis zur letzten Fahrt um nach den letzten Fahrern noch einige Fotos zu schießen.
Ein bestimmtes Stück reizte uns schon den ganzen Tag und wollte nur befahren werden. Es beginnt mit einer kleinen Welle, quasi einem liegenden „S“ gefolgt von einer ca. 30cm hohen Treppe, gerade hoch genug, dass man mit den Bashguard aufsetzt und sie eigentlich leicht springen sollte.
Die folgenden BIlder entstanden kurz darauf. Nach dem liegenden „S“, setze ich den Fuss ab und trat zwischen zwei Bretter ins Leere 🙂

Martin hatte es eher auf die Drops abgesehen – wie die Bilder beweisen – Respekt Herr Kollege!

Mit einiger Verspätung (ca. 18:10) kreuzten wir dann wieder beim „Bike ´n Soul Shop“ auf, um den Bodyarmor, mit einigem berlinerischen Gemecker von wegen Ladenschluss etc, zu retunieren.

Noch schnell zum Spar – Abendessen und Jause für den nächsten Tag. (An dieser Stelle möchten wir uns bei der Dame von der Feinkostthecke für vier Wurstsemmeln um 18:36 bedanken.)

Zurück in Leogang – camping am Parkplatz.

Es sollte der Tag des Maschtl sein. Es galt eine der letzten Hürden zu überwinden – den Konadrop.

Am Ende noch ein Bier im Sonnuntergang.

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