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Grenzgänger

Grenzgänger!

Es ist wieder einmal so weit. Eine Biketour im Grenzgebiet zu Südtirol steht am Programm. Pünktlich um 13:00 Uhr werde ich von Fibs und Bernd abgeholt und schon geht es ab auf die Autobahn. Nach kurzen 25 Minuten Autofahrt steigen wir aus und wir merken sofort, hier heroben ist es merklich kühler, was unsere Stimmung noch mehr anhebt. Schnell werden die Bikes zusammen gebaut und bald darauf treten wir gemütlich eine Forststraße bergauf.


Auf Dieser werden wir von freundlichen und neugierigen Kühen beobachtet, doch leider ist die Straße bald zu Ende und wir müssen unsere Bikes schultern. Allerdings mit meinem neuen und „leichten“ YT kein Problem. Es wird geblödelt, geratscht und auf ca. der Hälfte der Strecke wird eine Pause eingelegt. Baumgrenze könnte man auch sagen. Der Gipfel ist schon sichtbar und ich merke an, dass es nicht mehr weit ist. Bernd darauf:“ I woaß eh, no 2 Kehren!“

Jedenfalls genießen wir die Sonne, die Landschaft, die Ruhe ( Ok, ok, so ruhig ist es mit mir nit!), aber von alleine kommt der Gipfel nicht zu uns, deshalb machen wir uns wieder auf den Weg und fachsimpeln immer wieder ob auch alles fahrbar ist, was auf dieser Tour eigentlich gar nie angezweifelt wird.

Als wir nach ca. 2,5 Stunden den Gipfel erreichen, werden zuerst ein paar Bilder gemacht, dann, wie üblich, die Berge ringsum betitelt, gegessen und natürlich geplaudert. Doch ich habe heute noch etwas vor und so ziehen wir unsere Schützer über, um uns langsam aber sicher auf den Weg nach unten zu machen.

Und was soll ich sagen, perfekt, nicht ganz einfach, mit Spitzkehren, Stufen, flowigen, schnellen Passagen und ganz unten auch noch typische Waldsteige. Nachdem das Wetter perfekt ist und wir endlich wieder Berichte online stellen wollen, werden natürlich viel Fotos gemacht, was unseren Schweiß wieder fließen lässt.

Aber es lohnt sich und so kommen wir alle zufrieden und glücklich beim Auto an und wir sind uns sicher, dass muss wiederholt werden, und zwar schnell.