Archiv des Autors: Felix Schüller

Ja wo stecken…

… denn die Bike-Hiker-typen?!? Warum gibts denn kein Festl????????? Sind die immer noch am Radl richten?????

Keine Sorge, März 2013 wirds was geben! Genaueres wird hier bekannt gegeben.

Next One

So, jetzt geht’s weiter. Nachdem wir nach Dunedin noch einen weiteren regenerischen Tag hatten, sind wir in aller Ruhe zum Naseby Forest gefahren. Das ist ein Wirtschaftswald in dem Radlwege geduldet werden und so ist auf relativ engen Raum einiges an Biketrails entstanden. Alle recht lustig, mit einigen Spruengen und Klimbim und jede Menge Anlieger. Man muss halt einiges auch treten. Und ich kann nur sagen: ich bin heilfroh dass wir die Hardtails dabei haben… Alles andere waer glaub nicht so lustig. Ausserdem hat uns ein Voeglein gezwitschert dass wir noch was anderes ausser dem DH32 mitnehmen sollen… Der Tip war auch Gold wert 🙂 (Fetten Dank!) Und nach ca 7h auf den Trails waren wir dann auch recht streichfaehig, haette nicht gedacht dass man mit 30hm soviel Spass haben kann.

Nachster Tag, Mount Rock, Alexandra… Und, nach was hoert sich das an? Genau!!! Dachten wir auch!! Aber anstatt felsig und Hoehenmeter waren Singletrail-fetzen und Flow auf sandigen, extrem spassigen Wegen entlang eines Flusses angesagt. Zwar anstrengend ohne Ende (wenn man auch unbedingt in der groessten Mittaghitze losfahren muss… pfffft…) aber mit einiges an guter Aussicht auf den Fluss belohnt. Danach noch einen Pott Eis und gut iss :-).

Und um das Endorphingefuehl am laufen zu halten gings von Alexandra directamente nach Wanaka in den Sticky Forest. Ebenfalls ein Wirtschaftswald, ebenfalls ein Trailnetz auf engstem Raum und ebenfalls einiges an Spruengen und Anliegern. Nachdem man mal eine Weile rumgehuepft ist, geht sogar auch da was weiter! Am naechsten Tag haben wir uns dann einen Ruhetag in Wanaka gegoennt. Wanaka war im Vergleich zum Rest unser bisherigen Reise dann aber doch etwas „belebter“. Da auch noch Sonntag war, und auch die ganzen NZler unterwegs waren, bin ich mir ein bisl vorgekommen wie wenn man aus dem hintersten Karwendel nach Ischgl kommt… So ein dringendes „Lasst-mich-hier-schnell-raus“-Gefuehl hat uns beschlichen ;-).

Also nix wie raus aus Wanaka und am Lake Hawea ne Tragetour erledigen. Da war dann auch wie erwartet genau gar nix los, also null nix niente! Also nada nothing zilch. Am Schluss den Hang entlang bis zur Huette war dann zwar eeeetwas fuer die Fisch, aber die Abfahrt hat sich mal wieder gelohnt. Und danach in den See zu springen hat auch was fuer sich :-). Ok, und dann die Actionstadt schlechthin, Queenstown.

Wenn ich bei Wanaka dachte das viel los war, das war ein Laercherlschass gegen Queenstown. Es gibt da tatsaechlich die Actioncombos fuer die ganz gestressten, also Bungyjumping, 4Weeldrives, Canyoning, Jetboating, ecoactionsightseeing,und was weiss ich nicht noch alles, in einem Tag! Da gibts nen ca 50-seitigen Folder wo’d komplett am Rad drehen kannst wenn’d willst… Aber da wir ja unser eigenes Adrenalingeraet dabei haben, haben wir uns 2 Tage zuerst die 7-Mile-Delta Trail und dann den Wynard Terrain Park gegeben. Uiuiuiuiuiuiui, war das guuuuut! Einiges an Northshores und im Terrain Park auch einige echt anspruchsvolle… Irgendwie sind wir doch alle die gleichen Adrenalinfuzzies, egal was gemacht wird…

Und um uns auch mal die Megatouristenattraktion zu geben, haben wir uns die letzten 2 Tage nach Milford Sound gegeben. Ist Enztouristisch, die ganze Strasse (sprich 120km) ist eigentlich nur fuer Touris gebaut, da es am Ende der Strasse im Milford Sound die ganzen Touriboote und Rundfahrten gibt. Und wir haben uns ein relativ kleines Boot geschnappt, das am laengsten rumgefahren ist, und ausserdem das erste Boot am morgen war. Und war echt beeindruckend! Sind da 2h rumgeschippert, durch den ganzen Fjord und raus aufs Meer. War ziemlich lustig, da gut Wellengang war und Klein-Felix vorne am Bug gestanden ist… bis er dann bei der groessten Welle voll eingewaschelt war… Was aber echt der Hammer war, dass man da unter Waenden vorbeifaehrt, die vom Meerespiegel auf 1500m hochziehen!!! Und das auf kuerzester Distanz. Und keine paar Kilometer weg ist ein Berg mit 2470 m und Gletscher und Eisbruechen… Wenn’s da Wege hochgaebe, tststststs. Jetzt sitzen wir in Te Anau auf einem Campingplatz und erledigen die ganze Waesche… Ich glaub unser Auto bekommt so langsam ein eigenes „Gschmaeckle“…

to be continued…

Neuseeland die 2te

Für alle die es noch nicht mitbekommen haben, auch dieses Jahr gibt’s wieder ne Biking-Hikingexkursion nach Neuseeland. Diesmal halt nur in der kleinen Besetzung, aber ebenfalls mit Rad. Soll heissen, Hanna und ich haben uns am 29.12 in den Flieger gehauen und sind die 30 Stunden bis nach Christchurch geduest um uns dort das Feuerwerk in der Stadt reinzuziehen… Naja, Feuerwerk… angekuendigt wurde es als „Fantastic fireworks display“… Was daran „Fantastic“ gewesen sein soll ist mir zwar immer noch nicht klar, aber halbwegs lustig wars schon. Am Neujahrstag haben wir dann unseren Allradcamper bekommen und sind gleich mal bei Christchurch in die Port Hills um erstmal gepflegt eine Runde zu biken. Ist zwar alles nicht hoch, dafuer aber mit Meerblick und mit geschaufelten und hergerichteten Wegen. Der naechste Tag hat uns dann etwas weg von Christchurch am Mount Hutt gesehen. Ebenfalls nicht hoch, aber ca. 10 verschiedene Trails mit Spruengen und Northshores und etc. haben, wenn auch teilweise schon etwas zerfallen, doch einiges an Spass ergeben. Am naechsten morgen dann nochmal ein paar Trails ausprobieren, bevor wir in Rangitata Tal gefahren sind. Das Tal ist fast komplett unbewohnt und es geht auch nur eine Schotterstrasse inkl. Bachdurchquerung rein. Und unser 4WD hat sich schon gelohnt 🙂 Da hinten ist nix mit Hauptreisezeit und so *grins*. Am naechsten Tag dann die erste „echte“ Biking-Hikingtour. Jetzt weiss ich was Chris mit „unten quasi Dschungel“ gemeint hat. Warm, extrem feucht und die Raeder bleiben beim Tragen staendig irgendwo haengen. Aber es war halt zu steil um sie zu schieben… Aber: hat sich (wie eigentlich immer) gelohnt!! Die Abfahrt war extrem spassig und Wurzeln und eng stehende Baeume tun ihr uebriges um das ganze auch angenehm herrausfordernd zu machen. Am Abend sind wir dann noch zu den Moeraki Boulders gefahren. Und danke Jungs fuer den Tip mit am Abend hingehen 🙂 Haben wir prompt auch gemacht, nur dass wir noch die Radln mitgenommen haben. Rausgekommen ist dann eine ziemlich lange Fotosession :-). Tags drauf hats dann leider angefangen zu regnen, was uns nicht weiter gestoert hat, da der Tag eh als Ruhetag eingeplant war. So haben wir uns halt Dunedin gegeben…
to be continued…

Festl No. 4

Es ist wieder soweit. Es hat bis nach Innsbruck runter geschneit, obwohl man doch eigentlich noch soooo viel vor hatte! Um noch etwas im Bikefeeling zu schwelgen, findet auch diesen Herbst zum Saisonausklang unser Bikefestl statt. Heuer bereits zum 4ten Mal, und natürlich wie gewohnt mit ausreichend Foto- und Filmberieselung. Und zur Einstimmung gibt’s ebenfalls wie gewohnt einen kurzen Trailer:

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Wir freuen uns auf Euer Kommen, bis jetzt hat’s noch (fast) keinem geschadet! (Für etwaige Selbstüberschätzungen der Trinkfestigkeit übernimmt Biking-Hiking keinerlei Verantwortung.)

Download HD-Version des Trailers (Rechts-Klick -> Speichern unter)

Download Plakat volle Aufloesung

Von Reifenschlitzern und französischen Flüchen

Mh, ob ich diese Gedanken wohl zu Blatt/Bildschirm bringen darf? Oder haben gewisse Leute ein Copyright drauf?!?! Schliesslich wurde doch bestimmt schon mal ein Bericht übers Radeln geschrieben?! Mh, da muss ich wohl erstmal eine Pfeife rauchen und drüber nachdenken… ich weiss es nicht, also wurscht, leg ich halt los.

4 Jungens, sprich Chief Chris, Mad Matze, Serious Stone und Feeble Felix, beschlossen, dass es mal wieder an der Zeit wäre neue Gefilde auf ihre Biketauglichkeit zu untersuchen. Ausserdem brauchte Serious Stone nach längerer Abstinenz mal wieder eine ordentliche Dosis Adrenalin und Lässigkeit :-). Gut, somit das 2-rädrige Zeugs reins ins 4-rädrige Zeugs, noch ein paar Klamotten, Schlafsäcke und Essen drüber streuen, und los gings. Eigentlich war der Dienstag nur als Fahrtag angesetzt, da die Französischen Alpen halt doch ein kleines Stück weg sind. Allerdings war das Wetter bereits auf dem Hinweg so überzeugend (im Gegensatz zum Regen bei der Abfahrt in Innsbruck), dass beschlossen wurde noch eine Runde zu relaxen und auf die späte Ankunft zu sch**en. Somit hat sich jeder ein halbes Bier gegönnt, was zieeeeemlich gut war (JA, sogar ich!!! :-), und das wo ich Bier doch eigentlich nicht mag…). Nach einem kleinen Verhauer bei Turin (der übrigens von beiden Autos unabhängig voneinenander gemacht wurde), kamen die Knappen dann spät abends an. Und nu war die Frage, wohin zum pennen? Naja, nachdem der „Dorfplatz“ eh schon voll mit Wohnmobilen war, war das wohl die einfachste Variante. Stone bekam dann noch den Auftrag eine Tour in der Nähe rauszusuchen, was dieser natürlich tat… und er fand schon auch was… iss ja nicht so schwer…

Zeitsprung – nächster Morgen: Nach genauem Hinschauen stellt sich raus, dass die Tour die Herr Stone rausgesucht hat, dann doch nicht sooooo gaaaaanz in der Nähe ist. Aber egal, dann gibt’s halt Frühstück auf dem Hinweg. Die Tour an sich war eigentlich als Auto-shuttle Tour mit nur kurzer Trage-Schiebe-partie angelegt. Aber wenn dann da halt noch so ein blöder Berg daneben rumsteht, der von unten auch noch ziemlich gut ausschaut, von vorbeigehenden Wanderern als unfahrbar bezeichnet wird, dann sind wir halt doch so blöd und werden von dem Ding wie Motten vom Licht angezogen und tragen das Ding halt auch noch hoch. Und uiuiuiui, hat sich das gelohnt. Aussicht vom feinsten, Berg vom feinsten, Weg vom feinsten. Einzig Matze hat das Rad nicht ganz auf den Gipfel mitgenommen, da er heute mal beschlossen hatte wirklich einen auf Freeride zu machen… sprich ride free von Helm und sonstigem Protektorengedöns, das ganze Zeugs wird auch ziemlich überbewertet… So ein Ozihut hat stylemässig als Radkopfbedeckung auch was ;-). Ein freundlicher älterer Herr meinte nach einem kurzen Gespräch nur: „Seems like a strange kind of fun to me“…. Alles Ansichtssache 🙂

Nach dem herrlich fordernden oberen Teil mit 150000 Film und Fotopausen gings den Rest des superflowigen Trails ins Tal. Kurz noch als Nebenbemerkung: irgendwann im oberen Teil zeigt Stone auf einen halbierten Stollen seines Reifens und meint: „Uh schau mal, ein Materialfehler beim DH32“, wir haben uns aber weiter nix gedacht…
Eigentlich waren die letzten Kilometer dann als „Auf-Asphalt-runterroll-Strecke“ gedacht… Naja, mit entsprechend Gegenwind und DH32-Bereifung wird auch eine Bergabstrasse zur Anstrengung. Aber gut dass wir alle Variogabeln haben, dann können wir sauber in den Berg reintreten und mit ein bisschen Windschattengelutsche und Kreisel waren wir dann doch irgendwann am Auto.

Der nächste Tag war der wettertechnisch am unsicherste Tag. Somit wurde erneut eine Autoshuttletour angesetzt, diesmal mit einem leichteren Weg. Selten hab ich so einen lustigen Shuttleweg erlebt: mehrmals war’s nicht mehr sooo weit von „nur-mit-Allrad“ entfernt. Und eh klar: naaaatürlich muss man noch ein Stück weiter hochtragen… wo kämen wir denn sonst hin… also wirklich… Nur dass uns diesmal das Wetter wirklich einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Nachdem schon den ganzen Morgen rund um uns herum die Schauer rumgeflizt sind, war dann klar, dass uns demnächst einer erwischen wird. Also rauf auf’s Rad und runter. Und ich kann hier nur Richie zitieren: „Schütten, Schütten, Schütten“. Und zwar vom Allerfeinsten. Ein handtuchbreiter Wald und Wurzelsteig mit feinsten Kehren und Kurven. Und es war sooo was von Wurscht dass es uns zwischendrin mal voll eingewassert hat. Der 2te Tag Dauergrinsen war perfekt. Am Nachmittag dann noch ein bisl shoppen (Plastikschüssel für die Dusche) und chillen, was will man mehr ?!? :-).

Abends war dann Radelplfege auf dem Programm. Ich hab mir nochmals Stone seinen Reifen angeschaut. Irgendwann denk ich mir „komisch, das schaut aus wie wenn da einer mit dem Messer dran rumgeschlitzt hätte, aber dass kann ja nicht sein…“. Gut, hab ich mir noch die Reifen der anderen Räder angeschaut. Und Tatsache: genau (!!!) das gleiche Schnittmuster auch auf Matze seinem Hinterrad. Es hat tatsächlich irgendwer, vermutlich am 1sten Tag auf dem Gipfel, an Matzes und Stones Reifen rumgeschnitten!!!! Ich dachte ja schon dass Beleidigungen und Beschimpfungen keine Steigerung mehr hätten, aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich bin glaub noch den ganzen Abend kopfschüttelnd rumgelaufen. Ich bin ja der Meinung, nur die ziemlich starke Karkasse hat schlimmeres verhindert…

Jajajajajaja, ich gebs ja zu, der Planungsfehler für den 3ten Tag geht auf meine Kappe! Plan war, früh raus (Matze würde sagen „sch***sfrüh“), kurz frühstücken und rauf aufs Rad (bzw. unters Rad…). Hat auch soweit ganz gut funktioniert. Nur dass ich eben die Nationalparkgrenze in der Karte übersehen hab… Ist ja auch echt wirklich kaum zu sehen!!! Ich schwörs!!! Woher soll ich den wissen was diese blöde fette grüne Linie da soll?!?! Checkt doch kein Mensch!!! Naja, langer Rede kurzer Sinn: am Anfang des Trails ein Naturparkschild mit kleinem „Radeln verboten“ Hinweis. Und wenn’s schon überall erlaubt ist, sollte man halt dann doch die paar verbotenen Ecken vermeiden. Und in der Hauptsaison schon sowieso. Aber gut dass es einen Alternativtrail gleich im nächsten Tal gibt, bei dem die Nationalparkgrenze 500m daneben verläuft. Also zurück zum Auto, rein ins nächste Tal, und los geht’s. Am Anfang dann wie so oft die Enttäuschung: „Verdammt der Weg schaut leicht aus, warum trag ich hier überhaupt hoch, schei**e ist das anstrengend, ich mag nimmer, der vor mir hat schon wieder einen brennt (ich nenne hier keine Namen!!), fuck ist das kalt, und der blöde Schotter geht mir auch auf den Sack!!“ Dann: SONNE. Und: „Hei leck mi am Arsch ist des geil hier, ui, schau dir mal die Hammerstelle da an, uha, da kommt gleich die nächste, man fetzt die Aussicht, wurscht dass der vor mir immer noch einen nach dem anderen brennt, uha, simmer schon oben ?!? Maa ist des Wetter der Hammer, Juhuuuuuuu!!“.

Und tatsachlich, die Abfahrt schon wieder vom Feinsten. Hier hat Chris mir dann übrigens seinen „Schulfranzösisch-lustig-nichtsagenden-Fluch“ beigebracht: „Sac a main, a droite a gauche“. Mit der enstprechenden Ausprache hört sich das ziemlich nach Fluchen an und sagt genau nix aus 🙂 (Handtasche, links, rechts). Von da an wars geschehen, alles wurde „gehandtascht“….
Nach ca. 50hm schon wieder alle ausnahmslos den Dauergrinser im Gesicht, dass es langsam fast schon langweilig wurde. Zuerst über Schotter, dann über Trialstellen und Felspassagen, kurzen Flowabschnitten usw gings dahin. Zwischendrin meinte Chris dann ihm warens noch nicht genügend Höhenmeter, also hat er mal frisch-fröhlich den Blitz liegen lassen und es erst 200hm weiter unten „gemerkt“. Aber 20min und einen kurzen Bergsprint später war die Sache auch schon wieder gegessen…. Und die 20 min habens gebracht, da wir unten dann noch das perfekte Abendlicht erwischt haben. Gut, die letzten 80hm in nem Grobschotterfeld waren für die Fisch, aber das war nach dem Rest der Tour sowas von blunzen. Zurück am Auto nur noch kurz duschen, was essen und dann einfach nur die absolute Zufriedenheit geniessen (gegrinst haben immer noch alle…)…

Nach diesem Tag waren wir ja eigentlich der Meinung dass es von jetzt an nur noch bergab gehen konnte… Aber wir wurden eines besseren belehrt. Stoneinger hatte mal einen Film gesehen, der in der Nähe gedreht wurde. Er meinte nur dass es halt gut ausgschaut hat. Gut, probieren wir’s halt mal aus. Also rein ins Auto, die paar Minuten hinfahren, austeigen, und erstmal staunen: Uiuiuiuiuiuiui, gehts da weit hoch. Mh, nächste Frage: nehmen die da Radln mit?! Das hörte sich nach einem Job für den Obmann an, also ging sich Chris mal informieren. Und kam zurück mit einem Pamphlet auf französisch mit einer Karte drauf. Darauf dann mehrere Wege anmarkiert, 2 ganz klar nicht fürs Radln erlaubt, ein paar definitiv erlaubt, und bei 2en stand halt „VTT – deconseillez“. Folgender Dialog enstand:

S: Mh, VTT ist klar das Mountainbike (velo tout terrain)….
O: Und was heisst deconzeillez?!
S: Keine Ahnung! Aber wurscht, wo sowas dransteht kann man ja wohl auch fahren.

Gut, also nix wie rein in den 1sten Abschnitt der zieeeemlich alten Bahn. Dann gleich umsteigen zum 2ten Abschnitt. Mh, warum will uns der freundliche Lifter mit Knacksgeräuschen nur klarmachen dass wir zwar nach oben fahren können, aber unsere Räder kaputt werden und auseinanderbrechen werden?! Wurscht, da steht VTT also muss es gehen. Oben dann aussteigen.. UND: der blöde Grinser war schon da ohne dass wir auch nur einen Meter gefahren wären. Eine Aussicht bei bestem Wetter (sonnig und windstill) auf Gletscher, hohe Berge und sonstigen Klimbim! Nachdem die obligatorischen Panos gedreht und geschossen waren gings los. Und ich sag nur: 300hm in 5 Stunden… Wir sind rumgehüpft wie die kleinen Kinder an Weihnachten. Der Weg war die reinste Granitplatten und getrial-Orgie. Ich glaub wir haben ziemlich viel Höhenmeter doppelt und dreifach erledigt, da es links und rechts des Weges ca. 500000 verschiedene Varianten gab, und man(n) kann da ja keine auslassen, oder?! Eh klar, dass irgendwann jedem schon wieder das Gesicht vor lauter rumgrinsen und lachen weh getan hat… Und der Kommentar des Tages kam von einer holländischen Familie: Matze macht sich gerade bereit eine ziemlich steile Platte zu fahren.

F: are you going down there?
M: erm … yes
*kurze pause* mundwinkel wandern nach unten, und mit einer todernsten Stimme
F: SUCCESS!

Nach unten hin wurde es dann leichter, es folgte zum Abschluss ein super flowiger Vollgasweg. Matze meinte dann zwar noch zweimal dass er Bodenproben nehmen sollte, aber ist nix passiert, gut so. Abends dann wieder das gleiche Program: duschen, grinsen, essen, grinsen, chillen, grinsen, bett gehen, grinsend einschlafen…

Am nächsten Tag ist Matze dann schon am Morgen heimgedüst während sich die restlichen Drei nochmals den gestrigen Weg reinzogen. Schliesslich gabs in der Mitte noch ne Variante und ausserdem unten auch noch mal ein Weg mit „VTT – deconseillez“, der am Vortag nicht in Betracht gezogen wurde. Und eigentlich hätte es auch geheissen dass nicht mehr gefilmt wird… eigentlich…. Oben gings dann auch tatsächlich etwas schneller dahin. Und es war um nix weniger lustig als am Vortag. Die obere Variante entpuppte sich auch nochmals als Knaller. Auch die untere Variante war nicht von schlechten Eltern. Und irgendwie kamen dann beim Befahren so langsam Gedanken auf ob wir das „deconseillez“ auch wirklich richtig interpretiert hatten… Der Weg war der Oberhammer, aber wir haben uns schon gewundert dass sowas als offizieller Weg beschrieben wird?!? Egal, ist fahrbar und ziemlich genial. Und so ist ohne eine Verletzung der Radlteil des Urlaubs zu Ende gegangen. Beim Zurücktreten meinte Chris dann das sei die Krönung des Urlaubs gewesen. Meine Frage war dann, wie lässt sich ein Plateau krönen?!?!

Naja, und den Planungsfehler der Rückfahrt schiebe ich jetzt mal ganz frisch fröhlich frei auf die anderen Zwei!! Um Maut zu sparen wurde beschlossen statt, wie beim Hinweg über Italien, über die Schweiz zu fahren. Schliesslich spart man sich da ja Maut! Naja, Ergebnis der Entscheidung war dann dass wir um 3:30 statt um 23:00 Uhr daheim waren und die Maut doppelt so teuer war… Schliesslich liegt vor der Schweiz noch französische Autobahn :-). Gut, für die Motorpanne mit dem Schlauch (ich hasse Autobahnen ohne bzw mit nur schmalen Seitenstreifen) und den Unfall mit Blechschaden auf Niemandsland zwischen Frankreich und der Schweiz kann wirklich niemand was….

So, das war dann der Bericht zu unserem sensationellen Ausflug 🙂 . Ach noch was: sollte irgendwer eine aktuelle Ausgabe des „Vollständigen-wo-darf-ich-fahren-und-fotografieren-Guide – Ausgabe Tirol“ da haben, dann bitte ich mir diesen an die email ich-hätte-gerne-was-zu-melden@bikehike.uber.space zu schicken. Vielen Dank. Und sollte irgendwer wissen wollen was „deconseillez“ heisst, dem sei leo.org nahegelegt….

Matzus‘ Kreuzweg

Eines Tages war es also soweit. Novize Matzus Merkus hatte endgültig die Fahrradgötter erzürnt!

Welcher Gott es genau war, lässt sich in der Schrift nicht mehr genau herausfinden. Es könnte der Gott Mitschelhin gewesen sein, da Novize Matzus es doch tatsächlich gewagt hatte, Jünglinge des Konkurenzgottes Shualpe zur Bestückung seines 2-Radaltars herzuziehen. Es könnte aber auch Obergott Marhtsoggi gewesen sein, der seinem Gehilfen Ripount angewiesen hat, bis auf weiteres keine Arbeit mehr zu verrichten. Dass Marhtsoggi überhaupt erzürnt war, lässt sich wohl mit den fehlenden Opfergaben und Obulussen in den Hallen des Tempels des heiligen Ratschtuthio erklären. Eine weitere Vermutung wäre der Trailgott, da evtl. eine Abklärung zur Befahrung eines Pilgerweges nicht vorhanden war? War es am Ende doch der grosse und mächtige Tschieta der um seine Verdrängung durch den Konsumgott Dransischion bangt?!? Oder hatte etwa gar die Fruchtbarkeitsgöttin Pharpahra ihre Finger im Spiel?!??!? Man weiss es einfach nicht!

Jedenfalls, es half alles nichts, es musste der Rat der Weisen unter Leitung des Obershamanen Chistianus Dworschakus einberufen werden. Nach langer, eingehender Beratung wurde beschlossen, dass Novize Matzus zur Besänftigung der Radgötter Busse tun musste. Es wurde beschieden, dass ein zweitägiges Bussprogramm der Schwere des Vergehens genüge tun würde.

Somit sah der Samstag wie Novize Matzus mit der Unterstützung des Novizen Felixi Schülleri durch die Hitzehölle des heiligen Landes Tirols sein Radaltar zu tragen hatte. Unter der erbarmungslosen Sonne sollte der erste Teil der Sünden hinausgeschwitzt werden. Dies gelang auch sehr gut! Die 2te Prüfung bestand aus unerträglich schweren Einzelprüfungen, die nach oftmaligen Wiederholungen ebenfalls recht gut gelangen. Gegen Ende jedoch forderte das unerträgliche Auge der Götter seinen Tribut und die beiden Novizen sahen sich am Ende ihrer Kräfte. Da die Götter jedoch einsichtig waren, wurde den Beiden beschieden, dass sie sich im naheliegenden, kalten Gebirgsbach abkühlen dürften.

Um die absolute Korrektheit zu gewährleisten, wurde der 2te Tag des Bussprogramms vom Obershamanen Christianus persönlich überwacht. Wieder mit Unterstützung des Novizen Felixi reiste die Delegation in etwas höhere Gefilde Tirols. Da die gestrige Hitzetortour als ausreichend angesehen wurde, wurde der Delegation sogar erlaubt, die ersten Meter des Bussweges mit Hilfe des vierrädrigen Gefährts der Hölle zu bewältigen. Die ersten Prüfungen des Tages waren zwar weit, aber doch recht einfach zu erledigen und wurden guten Mutes erledigt. Allerdings zeigte sich bereits hier, dass es nicht einfach werden sollte. Novize Matzus bekam Probleme mit seinem unteren Kreuz…

Dann folgte die erste schwere Prüfung des Tages: der See der Erholung wollte und wollte nicht auftauchen! Ein Aufschwung nach dem anderen wurde gemeistert, aber hinter jedem tauchte ein neuer Aufschwung auf! Die Moral wurde zum ersten Mal auf die Probe gestellt.

Nach kurzer Pause zur Findung der inneren Mitte am See der Erholung folgte gleich die nächste schwere Prüfung: der Gott des Weges hatte ein Hindernislauf über riesige Granitblöcke vorbereitet, die es unter höchster Konzentration zu bewältigen galt. Es geschah auch dort, dass wir einige der wenigen weiteren Pilger trafen, die aber allesamt Anhänger des heiligen Wanderstocks waren.

Ohne Pause ging es zur nächsten Prüfung, die diesmal vom Gott der optischen Illusionen auferlegt wurde: der Wegesrücken, der am Anfang recht kurz und einfach aussah, entpuppte sich als lange und nicht enden wollende Büsserstrecke. Da sich die Moral des Novizen Matzus weiter verringerte, begann sich in der Ferne bereits der Zorn der Götter zu entladen! Es war deshalb Eile geboten.

Am höchsten Punkt erlaubten die Götter eine kurze Rast zur Vorbereitung auf die letzte und schwerste Prüfung: das relativ flüssige Hinunterreiten auf den Altären des Radsports. Es wurden zwar kaum schwere Einzelstellen auferlegt, jedoch war der Pilgerweg stets nur knapp an der Reitbarkeit. Und hier geschah es das Novize Matzus kurzzeitig seinen Glauben verlor und seinem Radaltar einen Tritt versetzte!! Da dies eine der 256 Todsünden ist -neben u.a. „Du sollst nicht blockierend bremsend den Weg deiner Träume zerstören“ oder “ Du sollst nicht hinausposaunen die Örtlichkeiten deiner Fahrt“ – begann sich unweigerlich der Zorn der Götter zu nähern! Nur der beständigen Heiterkeit des Restes der Delegation war es zu verdanken dass der letzte Teil der Prüfung zwar steil aber freundlich zu Ende ging. Und da auch Novize Matzus am Ende die Freude an seinem Radlglauben wieder fand, verzog sich der Zorn der Götter nach einer kurzen, letzten Warnung und es konnten die Früchte der harten Arbeit aus der Truhe der Erkenntnis (auch bekannt als Kühlbox, also eigentlich Teufelszeug) genossen werden.

Dies ist die Geschichte der Busse des Novizen Matzus, und nun möget Ihr Euch an den bildlichen Darstellung derselben erfreuen!

Die Aufzeichnungen für die Nachwelt wurden durchgeführt vom demütigen Novizen Felixi und illustriert vom ehrwürdigen Obershamanen Chrisianus.

Und sollte der werte Studierende dieser Schrift auch in Zukunft von göttlicher Hand auf neue Aufzeichnungen hingewiesen werden wollen, so sei dem Studierenden nochmals unser göttliches Botensystem (neudeutsch: Newsletter) ans Herz gelegt -Klickst du hier-

Ich weiss was du letzten Sommer getan hast

Summer of 2009 – I got my first real hardtail (mit Film)

Autor: Hanna Moser

Wie kein Hotel? Im Auto oder im Zelt schlafen!? Hallooo?  Es heißt Urlaub!!! Da soll sich man sich erholen und sich nicht zu Tode fürchten vor diversen allseits für ihre Gefährlichkeit bekannten europäischen Spinnen, Schlangen, Monsterkäfern usw.

Aber was macht man nicht alles für zwei Wochen Biken in der Schwiz, Frankreisch, Espagna und Andorrrrra. 😉 Bei dem „verwegenen“ Abenteuer mit dabei: Tine, Felix, Tom und meiner einer, Hanna.

„Deux tickets – s’il vous plaît..“ – „32 euro, mademoiselle.. “ – „ähhh.. deux, *fingerzeigzwei* tickets..“ – “ oui.. 32 euro, mademoiselle“ – das fängt ja schon mal gut. 16 Euronen pro Mann/Frau/Nase für 25 offene Lifte was will man mehr? Vielleicht ein bisschen mehr Zeit. An ein, zwei Tagen ist es einfach unmöglich alles in und rund um Portes du Soleil zu entdecken: Von der „einfachen“ Downhill-Strecke über die Freeride-Strecke mit „Mörder-Obstacles“ in der RockCity bis zum Big Mountain Ausflug mit abschließendem Funpark im Wald. Der Hammer!! Hängebrücken, Wippen, Cliff-Drops und  „gscheit“ hohe North Shores warten dort auf einen. Auf jeden Fall empfehlenswert!

Nach zwei Tagen in und rund um Portes du Soleil geht’s ab nach Andorra! Knapp 1000 km später trauen wir unseren Augen nicht. Wir sind auf 2.100 m Höhe und was erwartet uns nach dem Grenzübergang? Ein Shoppingparadies der Extraklasse. Ein Geschäft reiht sich an das nächste, überall Autos und Menschen mit Einkaufstüten. Aber es wird noch besser – auf 2.400 Metern gibt’s eine riesige Go-Kart-Bahn. Das kann ja nur noch besser werden. Und es wird besser. In Soldeau einem kleinen Skiort nicht unweit von Einkaufswahn und rasenden Gokarts entfernt, wartet der Bikepark Grand Valira auf uns. Die Sessellifte bringen uns zu richtig feinen, flowigen Trails mit garantiertem Spaßfaktor. Wallrides und Drops von groß bis klein sorgen für Abwechslung und Adrenalin. Doch wer denkt in Andorra kann man auf zwei Rädern nur im Bikepark Spaß haben – weit gefehlt! Denn wer sein Bike „Huckepack“ nimmt, dem stehen auch in Andorra traumhaft schöne Trails von gscheit hohen Berggipfeln herunter zur Auswahl.

Einen Ausflug in die wahre Shoppinghölle Andorras – die Hauptstadt „Andorra la Vella“  – später, geht’s weiter nach Spanien. Val d’Aran steht auf dem Menüplan. Hier gibt’s Pyränen at it’s best! Unberührte Landschaften, hammer geniale und auch schwere Trails und unzählbar viele, dunkelschwarze Bergseen prägen unsere Biketouren. Und wenn man sich in Österreich mit dem Bike auf dem Rücken schon fast als Außerirdischer fühlt – hier erst recht. Wenn man mal jemanden trifft 🙂 Besonderes Highlight: Steile aber griffige Felsabfahrten. Nose-Wheelies machen hier besonders Spaß – gell Tom 🙂

Schön langsam kommen wir zum Höhepunkt der Reise :-). Am besten wir lassen uns die Geschichte von Felix‘ neuem Liebling erzählen: Dem Chameleon, dem Santa Cruz Chameleon also known as Hardtail, aka Trailmachine, aka das kleine Blaue: Es war einmal ein kleiner Nationalpark der noch nie von Mountainbikes wie uns besucht worden war. Dieser Nationalpark war gaaaanz allein und er wünschte es sich soo sehr, dass ihn einmal diese netten Bikes und Biker besuchen kommen. Auch wenn die bösen Park-Ranger damit nicht einverstanden waren – was sich aber erst im Nachhinein herausstellte. Dem Trailgott sei Dank, konnte ich mein Herrchen Felix dazu überreden den kleinen Nationalpark einmal zu besuchen. Und wie das schön war. Rund 1000 Höhenmeter wurde ich mal wieder auf Händen getragen. Mit schönster Aussicht auf die Bergkulisse rundherum. Der Nationalpark freute sich riesig, dass wir ihn mal besuchten und zeigte sich wirklich von seiner besten Seite: Sonne und knackige Trails in S3/G4 mit grandiosen Tiefblicken. Und die netten Wanderer erst. Wie wir, waren auch sie auf der Seite des kleinen Nationalparks und so halfen sie uns netterweise vor den bösen Parkwächtern zu flüchten. Das war ein Spaß. Besonders freute uns der Rekord in „Wie bringe ich drei Räder und vier Biker inklusive Gepäck in 1 Minute in zwei Autos um davon zu düsen.“ 🙂

Das sind nur einige Auszüge aus unserem Bike-Abenteuer in den Pyränen, viel gäbe es noch zu erzählen. Einige Verluste hatten wir leider auch zu beklagen. Welche das waren, das schaut ihr euch am besten im Film „Summer of 2009“ filmed by Felix/Tom and edited by Felix an 🙂

Viel Spaß!

Was willst du Tunfisch? -UPDATE-

-Jetzt neu auch mit funktionierendem Link-

Sorry !! 🙂

(Warum sagt denn keiner was?!? Blamage, Blamage)

Du hast die Walfisch!


Mal zur Abwechslung kurz was „Nicht-Neuseeland-maessiges“. Falls Ihr eine sofortige Nachricht beim Erscheinen eines neuen Artikel haben wollt, könnt Ihr natürlich die RSS-Feeds verwenden, oder ab jetzt neu

Den Biking-Hiking-Newsletter!

Ihr bekommt dann jedesmal beim Erscheinen eines Artikels eine kurze Mail damit Ihr das Zeugs noch tastenwarm lesen könnt. Sozusagen die perfekte Arbeitsablenkung :-). Und keine Sorge, wir geben eure Email natürlich nicht an irgendwelche Viagra- und sonstige Extensionsverkäufer weiter! Es seid denn Ihr fragt uns danach…

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit!

(Untertitel: Investigafi… Investigatati… , aehh, Aufdeckungsjournalismus)

So, jetzt muss es endlich auch mal gesagt werden: fahrt niemals jemals auf keinen Fall Touren nach, die euch von gewissen Leuten hier in diesem Kreise empfohlen werden!!! Wir, das heisst die Tomsche Fraktion (sprich 3-Kind, 1-Kind Tom und meine Wenigkeit), sind einem Tipp gefolgt. Und ich kann euch nur sagen „A SO A SCHAAAS“!!

Angekommen am Parkplatz, erstmal aussteigen, wenigstens haben wir keine Parkgebuehren gezahlt, da es noch frueh genug war… Wir halten uns wohl nicht ans klassische Touristenschema. Und dann war erstmal Asphalttretten angesagt! JAWOHL, richtig gehoert: ASPHALT!!!! Was hat den bitte Asphalttretten in einem guten Tourentipp zu suchen?!?! Genau: NIX!!!! Aber gut, ging ja noch.

ABER DANN: eine Wiesenueberquerung die komplett mit mit Kuhabfallprodukt ueberzogen war… und das soll lustig sein?! Lasst es euch mit den Worten von Paul Piefke gesagt sein: Isses aber ueberhaupt nich, ne! Aber wir wollten ja nicht gleich mosern, also gings frohen Mutes weiter… Und ihr koennt ja bestimmt schon denken was jetzt kommt, genau: tragen, tragen und nochmals tragen, was an sich per se ja nicht so schlimm waere. ABER DIESE LATSCHEN!!! Haetten wir das gewusst…

Und die waren ja noch nicht mal das Schlimmste: der Weg war einfach nur fackensteil und rutschig! ABSOLUT www.nicht-lustig.de!! Und warum sagt uns das keiner?! SIND DIE LATSCHEN WOHL URPLOETZLICH UEBER NACHT AUS DEM BODEN GEPLOPPT, ODER WAS?!?! JAJA GENAU! UND BESTIMMT WAR DER WEG LETZTES JAHR NOCH FLACH, ODER???

Aber vermutlich hat der ganze Alkohol-und-was-weiss-ich-sonst-noch-alles-Konsum zu partiellem Gedaechnisverlust gefuehrt (was uebrigens so einiges an diesem Tourentipp erklaeren wuerde)…. Aber wir wollten ja nicht so sein, und da wir schliesslich hart im Nehmen sind, sind sir weiter. Und dann der Gipfel, die OBERFRECHHEIT! Was will ich denn bitte die ganzen Berge drumherum sehen?! Die stehen doch verdammt nochmal nur im Weg rum und nehmen einem die Ausssicht weg. Und ueberhaupt, was soll denn an der Aussicht so gut sein?! Sonne, blauer Himmel, der grintige See, ein paar umweltverschmutzende Schiffe mit ihren komischen Segeln drauf und sonst nix!! Fader geht’s ja wohl wirklich nicht.

Und diese Masse an Menschen da oben. Ja haben die denn nix zu tun?!?! Man koennte meinen dass 4 Personen noch andere Beschaeftigungen finden koennten, als genau an dem Tag an dem wir da oben sind ebenfalls da rumzuheupfen. Bodenlose Ignoranz und purer Egoismus dieser Typen! Gehoert verboten, sowas! Und was zum Geier bitte soll denn diese Abfahrt?!?! Schwierig, flowig, spassig??!? Seid ihr ne andere Tour gefahren oder was?

Ich lass mir ja noch einreden, dass die Stellen oben ganz spassig sein koennten. Wenn sie nicht so bescheuert felsig und schottrig waeren!!!! Langsam waren auch wir zwar echt mit der Geduld am Ende, aber wir sind ja gutmuetige Menschen und haben deshalb noch abgewartet. Es haette ja noch Besser werden koennen. Betonung liegt auf „haette koennen“. Wurde es naemlich nicht!!!

Irgendwann mal hat sich dann der Charakter der Tour etwas geaendert: aber was soll an einem handtuchbreiten, flowigen, achterbahnaehnlichen Trail gut sein?! Wo sind denn da die Anlieger und Spruenge, HA?! Und das Schlimmste kam noch: die OBEROBERFrechheit: steiler, wurzliger, kniffliger Waldweg! GEHT’S NOCH?!?!?!

Wo soll den da der Spass sein, wenn man konstant in den Bremsen haengt, eine knifflige Stelle nach der anderen faehrt und das ganze einfach nicht aufhoert????? UND UND UND UND dann kam die schlimmteste OBER-OBER-OBER-OBER-FRECHHEIT aller FRECHEITEN: es wurde noch steiler und noch spitzkehriger! Und zum Schluss sogar noch ein flowiger Abschnitt zum AUSROLLEN!! WAS SOLL DASS DENN?!?!?! ABER JETZT MUSS ICH AUFHOEREN, SONST BEKOMM ICH ALLEIN VOM DRAN ERINNERN EINEN HERZINFARKT!

Puh, zusammenfassend sei gesagt, das einzig gute an dem ganzen Tag war wirklich nur die gesparte Parkplatzgebuehr und das anschliessende Eis mit fetter Volksmusik auf dem Festl in Maurach…

Der Aufdecker (*)

Nachtrag 1: Und glaubt keinem einzigen Gesichtsausdruck auf den Bildern!! Die wurden vom Biking-Hiking’schen Propagandaapparat reinretuschiert!!

Nachtrag 2: und sollte diese Nulpe von einem Systemadmin diesen Bericht wieder ins Nirwana schiessen, dann reiss ich ihm persoenlich den Kopf ab!!!

(*) Name wurde geaendert, ist der Redaktion aber bekannt.