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Uns gehen die Berge aus!

So, der Urlaub mit der Familie liegt jetzt auch hinter uns und so langsam wird es Zeit für ein richtige Biketour. Die letzte Tour ist schon knapp 6 Wochen her. Hoffentlich klappt noch alles beim Runtercruisen. Mal schauen, wer überhaupt Zeit hat.
Also, da wäre einmal der Maschtl, nein der ist in Slowenien. Na gut, vielleicht der Chris, Mist auch in Slowenien. Und der Matze? Auch in Slowenien. Ja gibt’s denn sowas, vielleicht der Felix und der 2-Kind Tom. Denkste, natürlich mit von der Partie in Slo. Wieder einmal typisch, da ist man kurz für drei Wochen im Urlaub, schon sind alle im Ausland. Aber zum Glück ist der Ferdl da. Ja,ja, auf den ist halt Verlass, zumindest solange er noch soviel lernen muss. Schnell ist eine kleine Tour ausgemacht und wir freuen uns beide mächtig auf den nächsten Tag.

In der Früh stehe ich schon auf der Straße, als der silberne Opel um die Ecke kommt. Rad rein und ab auf die Autostrada. Trotz der frühen Morgenstunde haben wir eine Mordshetz im Auto und viel zu schnell kommen wir zum Ausgangspunkt unseres 3000-ers. Ja was steht denn da? Der Biking-Hiking Bus. Jetzt kennen wir uns beide nicht mehr aus. Da ist sicher die Elisa ( die schönere Hälfte vom Maschtl) beim Wandern???? Ja schon, aber wo pennt dann der Maschtl in Slowenien? Des kann nit sein. Handy raus, kurz die Nummer gewählt und schon höre ich die Stimme vom Stone….Sch…. Mobilbox. Auflegen, neue Nummer gewählt und schon höre ich die Stimme von Felix:“ Servus Tom!“. I:“ Hi Felix, wo seid’s denn es?“ Und natürlich wissen wir, wo die beiden sind, ca 400 Hm über uns.
Jetzt aber schnell, damit wir wenigstens zusammen runterfahren können.Ferdl und ich entscheiden uns aber für einen anderen Aufstieg als unsere Leidensgenossen. Und so steigen wir langsam aufwärts, geniessen die schweren Bikes am Rücken, das Brennen der Sonne auf unserer Haut und das Salz in den Augen. Sport ist doch was schönes.Übrigens sind die Jungkühe da heroben anscheinend genauso überrascht Mountainbiker zu sehen, wie so mancher Wanderer. Aber alle sind uns wohlgesonnen, Kühe wie Wanderer.


Nach etwas mehr als 3,5 Stunden Aufstieg lachen uns Stone und Felix vom Gipfel entgegen. Kurz erzählen uns die beiden warum sie nicht mehr im Ausland sind:“ Schön war es schon… viele Wanderwege…super Berge…schlecht zum fahrn…des war’s…aber a Gaudi war es trotzdem und Matze hat jetzt endlich a zweites Radltrikotz…hahaha!“ Aber wir haben nicht lange Zeit, da Stone um 17:00 ein Konzert hat. Also kurz etwas essen und schon geht’s (fahrt’s) abwärts.

Gipfelabfahrt, das mag ich. Stone ist gleich beim Filmen und so „arbeiten“ wir uns langsam nach unten. Rund um uns herum andere Dreitausender mit Gletscher, in den Tälern erkennen wir AV-Hütten, die von uns oft besucht worden sind und das Ganze können wir nun genießen während unsere Lieblingsbeschäftigung, biken, filmen und fotografieren. Was will man eigentlich mehr? Und als Tüpfelchen auf dem i bietet der Steig alles, was wir zum Leben brauchen. Schwierige trailige Stücke, flowige und schnelle Abschnitte und sogar einige noch immer nicht befahrene Stellen( Die Wiesen in der Gegend sind manchmal echt verdammt steil, ein Sturz und man sieht sich 500 Meter weiter unten, oder auch nicht!).

Im großen und ganzen eine Mordshetz. Über 4 Stunden später rollen 4 BikeHiker äußerst zufrieden zu ihren Autos. Stone hat es jetzt aber wirklich eilig. Ob er die 50 Km Fahrt mit dem Auto nach Innsbruck, duschen und umziehen in 15 Minuten allerdings schafft, wird allerdings von uns dreien bezweifelt. Aber Maschtl spielt noch immer in dem selben Orchester, anscheinend kann er nicht nur gut biken.

2 Kommentare

  1. Posted Dezember 16, 2011 at 08:05 | #

    I war nit in Slowenien Tomi, aber trotzdem nit dabei 🙁
    Schad wär‘ sicher lässig gewesen. Wie immer halt.
    Fotos schauen cool aus. Da muss i a no mal auffi!

  2. Tom
    Posted Dezember 16, 2011 at 08:32 | #

    Hi Chris!
    Ups…ich hab es gewußt, der Bericht hätte gleich geschrieben werden müssen :-0. Werde beim nächsten Bericht genauer nachfragen, aber nach einem halben Jahr ist das oft a bisserle schwierig.
    Die Tour ist auf alle Fälle lässig gewesen.

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