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Abendtour

Reinhard, Andre und ich haben uns noch schnell eine Stunde ZA genommen um ja nicht in die vermeintlichen Gewitter zu kommen, die der Meteorlüge am Montag und Dienstag vorausgesagt hat. Heute haben wir etwas Spezielles vor. Angefangen hat es eigentlich schon 2 Wochen früher.
Wir treten (tragen) mit unseren Bikes auf einer unserer Haustouren nach oben und Reini und Andre unterhalten sich schnaufend hinter mir. Mein Blick schweift in die Weite um nach irgendwelchen Unwettern Ausschau zu halten. Es ist halt Sommer und da kann es schon einmal zu Gewittern kommen. Jedenfalls erblicke ich einen Gipfel, der am Wochenende unmöglich mit Bikes zu machen ist da sich dort immer die Massen tummeln. Aber unter der Woche müßte er doch machbar sein? Also erzähle ich den beiden Anderen von meinem Vorhaben und, siehe da, es wird mit Begeisterung aufgenommen.
Deshalb sitzen wir nun im Bus vom Matze (Noch mal Danke für das Bus leihen!) und schwitzen, dass uns der Schweiß in der Fa…. zusammen rinnt. Am Ende der Fahrt weht aber ein kühles Lüfterl und so starten wir frohen Mutes gleich mit den Rädern auf dem Rücken in den Wald. Für Andre ist das eine neue Erfahrung, nein eigentlich sind das für den Andre zwei neue Erfahrungen. Erstens hat er noch nie vom Auto weg das Rad getragen und zweitens ist er nicht der echte Bergsteiger. Soll heißen, er war noch nie auf einen so „hohen“ Berg.

Aber er schlägt sich gut und so gehen wir zuerst schweigend durch den Wald, dann fluchend durch die Latschen um dann, 3 Stunden und einige Fotos später, den Gipfel zu erreichen. Weit und breit kein Gewitter, kein Regen und selbst der Bergwind ist hier oben so angenehm, dass wir gemütlich jausnen und alles so wirklich genießen. Auf einem so bekannte Gipfel alleine zu sein ist wirklich herrlich.

Langsam aber doch geht es wieder abwärts und nachdem Reinhard mit meiner Kamera auf den ersten 50 Höhenmetern so ca. 500 (oder waren es doch 5000?)Bilder gemacht hat (Wenn der einmal den Fotoapparat in der Hand hat :-), zum Glück mache ich keine DIAS mehr), kann uns nichts mehr aufhalten.

Nichts? Nicht ganz, denn Andre macht noch schnell im vorbeifahren Bekanntschaft mit einem großen Stein (laut seinen Aussagen war es ein ganzer Felsen 🙂 ), der ihm plötzlich in den Weg springt. Tja und Andre springt plötzlich vom Bike in die Landschaft, als hätte ihn eine Tarantel gebissen. Echt spektakulär, aber leider gibt es davon weder Filmmaterial noch Bilder. Zum Glück bleiben Biker und Bike unverletzt und so geht es danach etwas gemächlicher zurück ins Tal. Mit dem letzten Licht erreichen wir „unser“ Auto und trotz Brezn sind wir uns einig, EINFACH GENIAL diese Abendrunde.

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