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Die Hammertour

Es ist 7 Uhr früh und Martin steht mit dem gFTB vor meinem Haus. Schnell, mein Bike einladen und ab geht’s zum Ausgangspunkt. Heute sind wir nur zu zweit. Eigentlich war etwas anderes geplant, eine harmlose Tour, damit wir wieder um 16:00 Uhr in Innsbruck sein können. Aber dann haben 2 unserer Mitstreiter abgesagt und so wurde erstens die Abfahrtszeit vorverlegt und zweitens die Tour um 400Hm verlängert. Bei dieser Tour muss das Bike auch noch getragen werden. Für mich ist es die erste Biketour nach ca. 5 Wochen. Noch dazu mit neuer Kamera und so kann ich es gar nicht erwarten, endlich auf den Berg zu kommen. Das Wetter ist irre schön und so strampeln wir nach den üblichen Vorbereitungen (Luft einpumpen, VRO Vorbau einstellen, Bremsen Kontrolle, ETA Aktivierung, Bus absperren…..) in einen tiefblauen Himmel hinein. Wir genießen die Auffahrt und erzählen uns, was wir in den letzten 4 Wochen so getrieben haben. Immerhin war ich 3 Wochen auf Urlaub und neidisch höre ich von der ersten 3000 Befahrung von Martin, Chris und Matze.

1400Hm später erreichen wir den Gipfel und können gar nicht fassen, welch traumhafter Aussichtsberg das ist. Vom nahen Habicht über Kalkkögel, Karwendel, Tuxer Alpen, Hochfeiler und sogar bis zu den Dolomiten ist alles „greibar“ nah. Schnell ein paar Panoramaaufnahmen machen, die Jause essen, dazu einen Radler trinken, sogar noch recht kühl! 🙂 und schon geht’s wieder in Richtung Tal. Der Steig bietet uns alles, was ein Bikerherz sich wünscht: Oben leicht verblockt, mit vielen Spitzkehren, danach steiles Gelände mit langgezogenen Schleifen und ab der Hütte trialen mit viel Flow. Martin und ich erreichen gegen 16:30 Uhr zufrieden Martin`s gFTB und genießen beim Dorfbrunnen die letzten Sonnenstrahlen, bevor wir wieder nach Hause fahren.

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