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Böse Sternzeichen!

Am Freitag meldet unser Wetterprophet aus dem Fernsehen (wir wollen wir hier keine Namen nennen, aber viele gibt es ja nicht) am Wochenende super Wetter bis 30 Grad. Also muss am Sonntag endlich einmal wieder eine Tour gefahren werden. Na ja und am Samstagabend hieß es dann nur mehr schön bis Mittag, dann Gewitter und schlecht. Egal, dann müssen wir eben früh starten (Chris hat eine tolle Tour aus einer seinen vielen Karten gefunden) – Ok das mit früh ist so eine Sache, 07:00 Uhr wäre nicht so schlimm nur Matze schlief um Sieben noch – Start wird auf 07:15 verschoben.

1200 Höhenmeter zum treten und dann wären noch so ~400 Hm zu tragen, eh kloar. Aber kurz vor der letzten Alm, pünktlich gegen Mittag, wurde das Wetter schlechter und schlechter um nicht zu sagen es begann leicht zu regen. Also umziehen für die Abfahrt, blöde Videos machen und endlich, dank Chris, wissen wir das Sternzeichen für „Böse Freundinnen“ – für genauere Infos zu diesem Thema bitte an Chris wenden, vielleicht ein Forum-Thema.

Immer diese innere Stimme, manchmal gut und oft auch nervig, war sie mir diesmal treu und sagte mir, es wird nochmals schön und wie soll man so etwas seinen Kollegen erklären – „die innere Stimme sagt, dass es sicher nochmals schön wird und wir nicht gleich abfahren sollen“. Tja und nach Minuten der Diskussion, war der erste blaue Fleck in den schwarzen Wolken zu sehen…..und es wurde schönstes Wetter, nur wie lange etwa? „Nur eine viertel Stunde tragen, dann können wir von mir aus abfahren“ war meine Bitte und kurz unterhalb des Gipfels, immer noch schön, war die „viertel Stunde“ vorbei und wir hängten noch 2 Minuten dran, um über den Grad zum äußersten Gipfel zu gelangen.

Nach vielen Fotos und „Bremsbaggalentausch“ am Gipfel ging’s endlich bergab – und es war soo geil, nur das Wetter wurde schon wieder schlechter, aber egal – der Trail hatte alles zu bieten und nach einem verdienten „Cola“ (wirklich kein Bier) auf einer Alm, ging es die letzten 700 Hm im leichten Regen weiter, der sich leider in ein „orges“ Gewitter verwandelte und so mussten wir die letzten 250 Hm auf einer Forststrasse ins Tal rauschen. Wieder zurück, waren wir „Fetz-Nass“, es war „Fetz-geil“ und – es gab doch noch eine Dose Bier im GFTB.

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