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Grenzerfahrung!

Es ist wieder einmal soweit. Die BikeHiker wollen ihre Grenzen ausloten und wissen, ob sich diese über den Winter verschoben haben. In welche Richtung auch immer.

Am Vorabend wird dieserorts (oder sonst wo) noch gefeiert und evtl. einer über den Durst getrunken. Sicherheitshalber wird dabei auch noch ein Video der geplanten Befahrung beäugt, um auf das Schlimmste gefasst zu sein, denn schließlich ist für uns alle die Strecke neu.

Treffpunkt: Samstag früh 08:00 Uhr im Oberland. Gut gelaunt, bei strahlend blauen Himmel, werden die Bikes von Maschtl, Matze, Chris und Tom zusammengebaut und los geht`s. Frisch ist’s und bald müssen wir auch noch im Schatten radeln, denn viel Sonne kommt nicht in dieses Tal, wie der Schnee und das Eis auf der Forststrasse erkennen lassen. Bei jedem Sonnenstrahl wird photographiert und die Laune steigt zum Quadrat mit den Höhenmetern.

Nach 2 Stunden erreichen wir den höchsten Punkt der Tour und „genießen“ den … Wind?!? Mittlerweile haben sich leider auch noch Wolken breitgemacht und so treibt uns das unfreundliche Wetter heroben am Kamm bald in den steilen Steig (Nur für geübte Bergwanderer!!!). Trotz Schnee der im oberen Teil liegt, kommen ein paar Wanderer herauf. Vorbeilassen, ein paar freundlich Worte wechseln (Danke für das Verständnis 🙂 ) und weiter geht`s.

Auf dem Trail erleben wir dann einige sehr schwierige Abschnitte, die vereinzelt für uns nicht fahrbar sind und die wir, aus Sicherheitsgründen, erst gar nicht probieren. Jedoch den Großteil schaffen wir durchzufahren (an dieser Stelle möchte ich Chris zum Lupfen gratulieren – sauber) und im unteren Teil ist der Weg sogar flowig. Natürlich werden unsere Bikes aber hin und wieder unfreiwillig ein paar Meter den Hang „hinuntergeworfen“.

Alles in allem hatten wir Fun pur und sind uns einig: dieser Trail sieht uns wieder, allerdings geht’s dann bis zum Gipfel hinauf. Zufrieden erreichen wir am späten Nachmittag die Autos und genießen unser gekühltes Bier (Danke Chris!).

Ach ja und was das ausloten der Grenzen betrifft, so sind sich – denke ich – alle beteiligten einig, dass wir uns über den Winter zumindest nicht verschlechtert haben. Die Fotos sollten das auch einigermaßen belegen können, obwohl – wie immer – die wahre Steilheit und Schwierigkeit nur schwer vermittelt werden kann…

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